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mkoehn2014

Biografie: ... wie besprochen 2-3 Infos 😉 Erklärung zur Diagnose Asperger: Das Asperger-Syndrom ist eine Kontakt- und Kommunikationsstörung, die als abgeschwächte Form des Autismus angesehen wird. Asperger ist auf den ersten Blick nicht erkennbar. Betroffene sehen normal aus, zeigen jedoch sonderbare Verhaltensweisen. Typisch sind Beeinträchtigungen des Interaktionsverhaltens, mangelndes Einfühlungsvermögen, starres Festhalten an Gewohnheiten, motorische Auffälligkeiten sowie ausgeprägte Spezialinteressen. Aufgrund ihrer Verhaltensauffälligkeiten stoßen Betroffene auf Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Menschen. Meine Anmerkungen zu ICH – Asperger Taschenbuch: 248 Seiten Verlag: epubli GmbH; Auflage: 1 (2. November 2015) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3737570345 ISBN-13: 978-3737570343 Preis 8,50 Euro Als ebook- Format: Kindle Edition Dateigröße: 931 KB Seitenzahl der Print- Ausgabe: 347 Seiten Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l. Sprache: Deutsch ASIN: B012DG71NC Preis im Angebot 1,00 Euro Plot: Meine Eltern haben keine Schuld. Und wenn, hinterher weiß man immer alles besser. Nur Großvater wusste alles vorher. „Nehmt den Jungen aus der Schule, das wird da nichts!“ Doch es war nicht nur die verkehrte Schule. Es lag am Bezirk. An Berlin- Neukölln. An der schlechten Luft dort. Und an Ali. Dessen Vater der Boss im Kiez war. Und wehe, ich hielt meinen Hintern nicht in die Luft, wenn der wollte. Und der wollte oft. Das ging so lange schlecht, bis der Laden explodierte und ich deswegen in der Klapse landete. Die bis heute Bonnies Ranch heißt. Aber keine Ranch ist. Ich weiß es, denn 10 Jahre wurde ich dort am Stück therapiert. Dann durfte ich raus. Lernte Munk kennen. Und war gleich wieder drin. Schade eigentlich und leicht zu ändern, wenn man es vorher wüsste. Doch auch von Doktor Munk habe ich mehr erwartet. Munk, der sich in meinen Kopf geschlichen hat und mein Handel beeinflusst. Doktor Munk, der mein Ich geworden ist. Oder Ich er. Der mich Jimmi nennt. Der das Schlechte will und mein Gutes deswegen ausgelöscht hat. Der mich nach ’draußen’ schickt, hinter die Mauern, um seine ’Geschäfte’ abzuwickeln. Für ihn kriminell zu sein. Sein zu müssen. Als Rächer. Vergewaltiger. Totschläger. Mörder. Seine Fantasien auszuleben. Seinen Hass auf alles, was anders ist. Dabei ist er Autist. Und ich nur Asperger. Doch das kümmert ihn nicht. Und so muss ich ihm gehorchen, denn eine andere Chance irgendwann einmal in die Freiheit entlassen zu werden habe ich nicht. Es sei, Sie schreiben ein Gnadengesuch für mich - liebe Leser: Ich bitte Sie! Beschreibung meiner Schreibe im: LaborBefund #14 - Autorenheft "Michael Köhn : Ernstfall gewordene Absurdität" Der Mensch, das "gar nichts an evolution" Die Ernstfall gewordene Absurdität des Michael Köhn Dass die Welt eine gigantische Klapse ist, wusste schon Shakespeare. "When we are born we cry that we are come / to this great stage of fools", heißt es in King Lear, und es ist symptomatisch, dass dies ausgerechnet der "irre" König selbst sagt, als er, aller Machtinsignien entblättert, die Einsicht der Ausgestoßenen erlangt. Dass die Säuglinge bei der Geburt brüllen, weil sie erkennen, in welches Irrenhaus sie hier gekommen sind, daran hat sich auch 400 Jahre nach King Lear noch nichts geändert. Und einer der Autoren, die dies heute vielschichtig & treffend auf den Punkt bringen, ist Michael Köhn. - Köhn, geboren 1942 in Berlin und heute in Hitzacker a. d. Elbe lebend, schreibt Romane, Gedichte, Kurzgeschichten, Satiren, Aphorismen und Prosetten. Er ist nicht nur Dichter, Schriftsteller und Literat, sondern in all dem auch Zeitzeuge "mit überquellender Festplatte". Er selbst weiter über sich: "Ich schreibe Prosa und Lyrik, lote in meinen Arbeiten die Tiefgründe im Menschen aus - ob Abgründe oder Höhenflüge. Meistens beides." - Die Gagazone, die der Homo Sapiens geschaffen hat und in der er nicht klarkommt, "diese[s] ewige Schuldsein in der Luft / um ihn herum", ist Köhns Thema in allen Facetten. Der Mensch, "die / kreatur von gott geschaffen", ist "ein gar nichts an evolution", ist "all der Rest", der "in einer Ecke Zeit [liegt] / betrunken / hoffnungslos". Wenn man das verstanden hat, ist man fast froh über den "Rest von Pillen, die mir zur ewigen Dunkelheit nicht gereichten, lediglich zu fahler Dämmerung für Stunden". In Köhns literarischen Höllenfresken findet man alles: Säufer, Mörder, Auftragskiller, Machos, Schwanzwedler, alte Nazis, junge Idioten und auch “Maria Magdalena / Stripperin Hure Junkie“, denen allen "die Krankheit Dasein tickt / um den Tod auszuleben / 24 Stunden jeden Tag". - "Am realen sein starb ich also mit sechs / [...] nach und nach", schreibt Köhn. Die "great stage of fools", in die er durch Geburt geworfen wurde, war eine der übelsten Kulissen der Weltgeschichte: Hitler- Berlin im Bombenkrieg: "Zwei Tage drei Nächte. Verschüttet. Während das Haus darüber brennt. [...] Ich bekomme vom Entlausungspulver Husten. Mutter entschuldigt sich bei mir." Danach "GPU- Keller" und anschließend geteilter deutscher Stacheldraht. Es folgen diverse Fluchtpunkte als Sackgassen, z. B. die Fremdenlegion "nach einem familiären Vorfall" oder als Ehrenmann unter Ganoven. Auch das ist "Ernstfall gewordene Absurdität", über die man am besten mit dem Galgenhumor derer grinst, die sich von Frau Werlte nicht schrecken lassen, und den Köhn seinen Protagonisten als homerisches Gelächter im Unerbittlichkeitsblick mitgibt. - Schreiben als Notwehr, "um die Spuren der Bisse von unseren Seelen fern zu halten", denn "betrachtet / man alles gute dieser welt / bleibt weniger übrig / wie milch am boden des eimers". Nicht "als" sondern "wie" bleibt am Ende wohl nur der mediokre Positivismus, mit dem sich alles - doppeldeutig - "zum Glück" uminterpretieren lässt, wie auch Köhn in sex und erfolg mit spottendem Sarkasmus erkennt. - Beim Sichten der Texte für die vorliegenden Ausgabe fand sich in Köhns Büchern ein Lesezeichen mit folgenden Worten: "Der Mensch soll nicht sorgen, dass er in den Himmel komme, sondern, dass der Himmel in ihn komme.“ Michael Köhn hat diesen Himmel als Universum im Kopf eines homme de lettres - "und wer will kann mich". - Ní Gudix / Andreas Balck, April 2014 - Treffende Rezi zu meinem Roman: ICH – Autist, dem Vorläufer zu ICH – Asperger, den du in Händen hältst: Fantasie, Wirklichkeit und real existierender Wahnsinn verschwimmen zu einem Feuerwerk der Worte. Jimmi, der Spaßvogel, der Schnellschweiger. Von ihm wird Patrick, der Pornomörderbücher schreibende "Star", mit Sekundenkleber auf der Klobrille fixiert. Wer ist Jimmi? Wer Patrick? Zwei Seelen oder zwei Seiten einer Seele? Gestalten, wie Erna oder die Gräfin Sanssouci mit ihrem Nackthündchen Chu Chu, scheinen geradewegs Aspergers absonderlichem Wunderland entlaufen zu sein. Dafür wieder, wie in anderen Werken des Autors, ein suchender (Anti-)Held. Wer ist er (alles)? Ex-Fremdenlegionär, mit Mordfantasien, Sexfantasien - wie viel davon geträumt, wie viel wirklich gelebt? Die Lebensläufe der Koehnschen Helden sind verschieden und doch gleich. Dieser Held schreibt, wie sein Schöpfer. Als "Auszüge" aus dem Tagebuch ist dieses Werk betitelt. An drei, vier Stellen fehlt ein Wort - na und? Ich denke mit! Teils derbe Worte und sprachlich so scharf gezeichnete Bilder, dass es manchmal weh tut, machen das Werk zu einem unverwechselbaren Koehn. Ist es Gabe oder Fluch, die Welt so zu sehen? Jimmi ist noch auf dem Weg. Oder Patrick? Oder wir? Ich lese noch und wieder, vor und zurück... Keine leichte Kost. Kein geradliniges Werk, das man eben mal kuschelig auf dem Sofa durchlesen und gute Laune haben mag. Und doch irgendwie beruhigend, zu wissen, dass Aspergers Welt mich wieder loslässt, sobald ich den Reader schließe. Glück gehabt! - Michael Köhn - Geboren in Berlin, jetzt Hitzacker/Elbe Gedruckt stehen Teile meiner Arbeiten in Literaturzeitschriften usw. - Auszug: Zeitschrift Federwelt Ausgabe 36 Zeitschrift Asphaltspuren Ausgabe 0 Zeitschrift Lesestoff Leipzig Ausgabe 7 Zeitschrift Literatur Cafe Ausgabe 3 Zeitschrift Federwelt Ausgabe 42 Zeitschrift Asphaltspuren Ausgabe 1 Zeitschrift Edition Schreib*kraft im Jahr 2004 Zeitschrift Federwelt Ausgabe 61 Zeitschrift Edition Schreib*kraft im Jahr 2007 Anthologie Lerato Verlag 2007 'Groteske Welt' Roman 2010 'Werthers Räuber im Schillerpark' Anthologie Lerato Verlag 2011 'Faltherzen' Roman 'Aufgelaufen', ein Road Movie mit Regionalbezug im LaGrand Verlag 2012 Roman 'Hinter dem Mond', autobiographisches Knastepos im LaGrand Verlag 2013 Zeitschrift LaborBefund 2013 Ausgaben 1, 2, 4, 6 und Nummer 10 Anthologie 2013 'An einem Strang' Zeitschrift LaborBefund April 2014 Ausgabe Nr. 14, Extra: Michael Köhn Anthologie 'Zur Hölle ...' Juni 2013, mit dem Beitrag 'Ihr werdet mich hassen - Stationen eines Kindermörders' Roman ’Werthers Räuber im Schillerpark’ 2001 Roman ’Irrsinn und Liebe’ 2012 Roman ’Ehrenmord’ 2013 Roman ’Gestrandet’ 2014 Roman ’MÖRDERTAGE’ Roman 'ICH - Autist' 2014 Roman ’ICH – Asperger 2015 Roman ’Wie man Schriftsteller wird...’ 2016, analog zu ’Werthers Räuber im Schillerpark’ aus 2001 Alle bei Amazon erhältlich Nicht mehr erhältliche sind 2 Gedichtbände aus den Jahren 1999 bis 2007 mit cirka 1.700 Seiten Im Augenblick finishe ich mit dem Roman ICH – Paranoid die Trilogie aus der Psychiatrie - Zu finden sind die Schreibfortschritte zu ICH – Paranoid auf meiner Homepage – mit diversen Romananfängen und Kurzgeschichten unter http://www.literatalibre.de

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