niemand (s) land

niemand (s) land

– ein freier raum bin ich der voll mit farbe buntes schwarz sich malt
die hinter gitter stäben meine zeit wegfrisst
– ein aufgereckter mittel finger hinterm fenster
bin ich
ein schmaler streifen sonne auf linol
der mir das bett bescheint und meine ketten klirren lässt
die nachts das schwarz licht silber machen
– doch spätestens nach dem entzug bin ich dann jeden tag ganz meine eigene stunde wieder
weil dann mein elend fieber schläft
mein lieber brief bei dir
damit du mich niemals verlässt
– ja
hoffnung bin ich
klein wie eine kinder faust zwar noch
doch krame ich in alten rissen über uns schon wieder
und freue mich drauf
wenn ich das erste bier mir hinter ziehe
im nächsten mai
– pardon
rufst du mal an
?
26.okt.2014 michaelkoehn

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