Mein Ekel vor Me®kel (Gedicht)

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Bekommt man bessere Laune durch Hoden im Gehirn?
Ey, es heißt ’Elek-troden’!
Typisch deutsch, – diese laufenden Nörgeleien.

Mann. Scheiß auf die vergifteten Eier. Ich kaufe, um dagegen zu protestieren Monsanto- Korn direkt vom Halm; und das junge Gemüse davon trinke ich; je später der Abend je nasser die Hose. Je blauer der vergiftete Schwanz, je geiler der Mann; wusste schon einst Bauer Bärtel, der auf der grobkörnigen Scheiße der Mauer-Großstadt Berlin lecker Spargel und Fips-Feine- Soße zog. Was zu einem Run in der Presse wurde, als wäre Berlin Watergate am Potomac.
Was? Das schreibt sich wie?

Als Bärtel dann endlich pleite war (Kacke war durch das neue Klärwerk in Rudow aus), zog der Motor- Flug- Verein Rumpler- Taube auf das stinkige Nachlass- Gelände. Ich weiß das, weil ich für das Kuratorium Freies- Deutschland Flüchtlinge im Kofferraum aus der Zone flog und so meine erste Million verdiente. Scheiße nur, das die Mauer nun weg ist und ich die Tour übers Mittelmeer machen muss; zudem Mohren nicht so mein Fall sind. Doch das ist bekanntlich Ansichtssache, denn die Kollegen von Claudia Grün, Schweinebacke Rot und ehemals Kohl- Schwarz schaufeln wegen Syphilis am EU-Schein ihre Kohle täglich mehrmals um. Zum Glück habe ich ja Teile meines Geldes in Schiffsbau- Libyen angelegt. Kunstfertig zimmern dort Schlepper- Luden aus alten Fahrradschläuchen Boote, die mindestens keine 5 Meilen halten; so verdiene ich 2 Mal und nehme den Kollateralschaden lachend im Kauf. – Echt, ein blöderes Geschäft gibt es nur bei der BRD im Amt. Wo mich (k)einer WIRKLICH fragte, ob man im Mittelmeer überhaupt noch baden könne, er habe Familie und die Kinderchen hätten noch nie einen Toten Mohren gesehen. Auf meine Gegenfrage, ob er nicht seine dementen Eltern black anmalen könne und eine Badewanne zum Üben im Haus habe, reagierte er mit Unverständnis, – wollte mir deshalb sogar eine Dienstaufsichtsbeschwerde reinwürgen, – dabei ist er doch die linke Rassisten- Sau, oder?

Gut, ich bin dann im Affenkostüm zu ihm nach Hause, als er Dienst schob, und habe seine Alte durchgevögelt. Mann war die Bimbo- begeistert. Hat mir gleich seinen Dienstplan für die nächsten Monate ans Fell gepinnt; – ich bin trotzdem nicht mehr hin. Habe stattdessen das Ultra-Fick- Video unter Mösen- Plotter bei FB gepostet; geile Kommentare bekommen; – echt Kinder, voll geile Kommis – bei einer Million Klicks! Ja. Und der Rubel rollt. Wenn einer von euch also die Mohren- R(o)ute Mittelmeer übernehmen will: Angebote zu mir -, sonst geht der geile Scheiß morgen über eBay ab. Also hurry Harry – und bring schon mal den Nasen-Bein- Schnee von Gestern mit.

Doch dann: was macht ein einsamer Mann, wenn er nicht gerade onaniert? Er geht zum Saufen, Rauchen und Unsinn machen in die Politik. Und? – Was untervögelte Frauen machen weiß man ja; die sind schon da – wohin man blickt. Doch auch damit ist bald aus mit Maus/i: es kommt voll die Scharia, wie du weißt. Heißt: Müllsack schwarz bis über die Ohren (tragen), – alleine ausgehen, fremd ficken, saufen, rauchen und Autofahren unter KOPF-AB-STEINIGUNG VERBOTEN!

– Ey. Paradiesische Zeiten für Männer wie mich, und halb- leere Straßen aller Orte/n.
– Yippie Schweinebacke, es stimmt also, wer Merkel oder Schulz wählt – wählt eine geile Zukunft.
– Mann, ich werde das mit der AfD doch noch mal überdenken… Oder, wie Gudrun Landgrebe in ’Rossini’ sagt: „Seit ich euch kenne, bin ich ständig verstopft; ich möchte endlich mal wieder richtig scheißen können!“

3 Stunden später lag sie in der Badewanne. Pulsadern auf und hörte Vivaldi oder so; von wegen richtig SCHEIßEN können. Das schafft nicht mal Merkel fett. – Und vergiss Cadiz, Alte, da spült es täglich schwarz- deutsche Afrikaner an wie blöde und (nicht nur) das Wetter spielt in deren Birne verrückt: Love is blindness – Lee La Baum –

12. aug. 2017 michaelkoehn
https://www.amazon.de/Michael-K%C3%B6hn/e/B001K1G82W/ref=sr_ntt_srch_lnk_3?qid=1435228804&sr=1-3

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Gott heiratet schwul beim G20 :-)

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Arche Noah:
Ich stoße an eine durchsichtige Wand. Doch glasklar ist anders; die Erinnerung. Was war. Was wird. Vorbei. Denn hier bin (nur) Ich. Teufel, Gott, Jesus. Knastschließer. Geldeintreiber. WutandieWandSchläger. Hoffnungslos.

Ey – Nett hier, sagt GottJesusTeufel.
Was soll der Scheiß?

Ein Stuhl. Ein Tisch. Eine Lampe. Ein PC mit Tastatur und Bildschirm. Ein Drucker. Der verlorene Schlaf. Einsamkeit. Alkohol. Zigaretten. Welt retten, oder so; oder (nur) ich dich?!
Worauf du einen lassen kannst…

Mann – Das wolltest du doch immer?
Stimmt; habe ich mir so gewünscht.
Was fragst du also?

Er hätte BLÖDE sagen sollen; was fragst du IMMER SO BLÖDE!?
Sagt er aber nicht. Also speichern; weitermachen. Den Krieg beschreiben. Hanse Hamburg. Um Merkel und Trump. Putin, Erdogan und Co. Wie sie die Welt zum Einsturz bringen. Everybody Down. Und dabei lachen sie. Amüsieren sich. Schütteln endlos Hände. Küssen sich hinter den Ohren. Klopfen Schultern. Sehen aus wie schon immer und ewig besoffen. Rotgesichtige Junker- Augen über blau gepichelte Pickel- Nasen. Warzige Hälse über fetten Bäuchen. Dünnlippige Beine, die nicht mal zum weglaufen taugen. Hubschrauber im Alarmstart hinter dem Haus. Lassen sie Programme beten. Und wundern sich. Wundern, dass sie immer noch da sind; obwohl es dafür keine Daseinsberechtigung gibt. Oder kannst du eine sagen?

Sie sind meine Geschöpfe, sagt Gott.
Du irrst, sagt Teufel, sie kommen mir nach.
Also bin ich umsonst gestorben, Mutter? Fragt Jesu.
Wenn es nach mir ginge, lächelt der Papst. – Palim. Palim!
Ey – Ich will mir diese Scheiße nicht mehr anhören müssen, sage ich im Tenor von Wray.
Wer zum Teufel ist das denn nun wieder?
Geschenkt.

In den Straßen brennen neu Autos neben den Wracks von Gestern. Asphalt. Beton. Am Himmel die Rauchwolken im Übergestern von Morgen. Lodernde Glut, die Häuser hoch. 9/11 Hamburg auf autonomer Spaßflamme. Protzt Syrien überall. Ficken Autonome in schwarzen Zelten das Grüne vom Rasen. In diesem letzten Tag. An diesem allerletzten. An dem wir im Kampf die Faust heben, um das Internet auf bescheuerte Meinungen zu durchforsten wie das Gesetz des kleinen Mannes es verlangt. Kocht alter Samen in kalten Säcken. Hoch das Bein. Mag der Kerl auch noch so winzig sein, Justizminister; er hat, er kann, er will, er darf, er muss! Er ist ein getriebner… Zu blöd einen Flughafen zu bauen, aber das Weltklima retten wollen. Dieser elende Trupp Psychopathen.

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Der Journalist kann nichts:
Ich stöpsele mich ein und höre die Anweisung ’Gehwegplatten aufs Dach (zu) bringen’.
Und vergiss die Pflastersteine nicht!
Nein, ich vergesse nicht/s.

Auf dem Dach chillt blue- Aktivist im Kapuzenpulli. Lederjacke, Jeans mit Riss im Schritt, durch das sein linker Hoden quillt. Raucht Heisenbergs Mischung auf Alu- Blech.
Sagt, sonst deale ich mit dem Zeug!

Von der Straße dröhnen Motoren. Sehe ich einen Panzer. Wasserwerfer. Grölt der Mob. Räumt bei Budni und Co die Schaufenster auf.
Brauchst du was?

Klirren Fensterscheiben im Chaos der Elbphilharmonie. Schunkelt zu RioReisers- Beethoven ’Der Traum ist aus!’ selbst- besoffen der G20. Alle, bis auf Despot Erdogan. Kreischen die Gitarren der Stars ihr ’Leck Arsch, Alder’. Stapeln sich Diesel- Fahrräder zu Hauf. Brennt Tropen- Holz von der nahen Baustelle. Rotzt jemand hörbar Blut -, schreit nach seinem verlorenen Zahn. Rettet der Teufel den Un- Toten durch Kuss auf die Nuss das Leben. Einzig Gott fehlt der Kampfgeist. Dabei wird jedem der will ein Hauskauf leicht gemacht. Außer Augenstein. Der twittert über die verlorene Ehre des Staates, in dem er lebt, den er macht. Über zu Recht verletzte Polizisten lacht er. Beklatscht Angriffe mit Eisenstangen, mit Dachlatten, Steinen, Glasflaschen, Molotow-Cocktails, brennende Autos, brennende Barrikaden, Straßenschlachten, Prügeleien. Alles easy, lobt Augenstein, dessen fast- Vater schon ein Stadtbekannter Säufer war. Und teilweise (zumindest) unzurechnungsfähig zur Tatzeit daherkam. Und er selber nun ohne Rücksicht auf Verluste im Schnaps- Bussinnes trinkt. Ja, der Staat ist und bleibt eine Sache von machtgeilen Augenstein- Diktatoren, meine ich. Doch da haben ihn Teufels Wölfe (schon) fast erledigt und reißen ihm den Firnis aus dem blöd gerauchten Meth- Hirn, wäre GottII nicht. Der aus der Irrenanstalt heraus die Randale in den nächsten Tag befiehlt. Während ich bei aufkommendem Regen auf dem Dach sitze und mir den Arsch abfriere. Last Exit Brooklyn.

Es ist sinnlos, lass uns gehen, rate ich deshalb dem blue- Links- Aktivisten. Doch der ist Anarchist durch und durch und glaubt an Augensteins Wahrheit ’Welcome to Hell’.

Dazu gebiert sich mein selbst verfremdetes Zitat (aus dem Lexikon der Grotesken): Macht (macht) nicht kaputt was uns kaputt macht: ’In einem Reigen von Gewalt entwirft die Geschichte einen dumpf-düsteren Kosmos, in dem Extreme und Aggression die einzige Ausdrucksform menschlicher Regungen sind. Aufwendig und teilweise auch suggestiv, bleibt unter dem Strich nicht mehr als ein überwiegend demonstrativ inszenierter Kraftakt, der kaum in die Tiefe dringt.’

Kaum habe ich eine Etage (Aufgabe: abwärts klettern am blanken Rohr vom Baugerüst) hinter mir, flattert eine Blue- Jeans an mir vorbei. Unten dann liegt der Aktivist mit verdrehten Gliedmaßen in Blut und Hirn im Dreck der Straße -, in den Augen das Bild seines unfreiwilligen Sturzes; dazu Jesus.

Denn Jesus hält Aktivist für einen seiner Jünger.
Gott droht mir.
Der Teufel lacht.
Und Ich?
Ich bin satt, müde und will nach Hause. Einzig Teufel, aufgepuscht vom Crack, gibt 2 bis 11 am Straßenrand wartenden Karren auf dem Weg ins Obdach (en passant) Feuer.

Das war’s dann aber auch!
Und Gott?
Nach meiner letzten Info sitzt der immer noch in Ochsenzoll ein.
Sie wollen ihn entmündigen?
Glaube schon.
Und Jesus?
Was weiß ich.
Und was machst du jetzt?
Meine Großmutter besuchen, goldenes Haar und so.
Verstehe! – Ein Heuchler, der kleine Teufel in mir, der montags bei Pegida ein Pappschildchen trägt und denkt, er könne damit etwas bewirken. Nein, brennen muss das Palais- Berlin mit all seinen Hofschranzen. BRENNEN – wie jetzt Hamburgs Antifa- Schanze; wie durch Bomber- Harris Dresden einst!

Ich habe mich (noch auf dem Dach und wegen der Sonderegel hinsichtlich brauner Bauern) für interkulturell vermummtes schwarz- Schach eingetragen; oh du bunte Vielfalt, du blutiger Speichel in meinem Haar, ich grüße dich. Ja, es kann nur besser werden. Denn ’am Ende profitiert von Gewalt politische Rechte, deren Ziel es ist, das zu diskreditieren, wofür friedliche Globalisierungskritiker kämpfen!’ – R. Stegner, MdB –

Was ich weiß ist, dass Typen wie Stegner der Hirntod nicht nur droht, – der ist längst da; dessen Kompost ist Asche, die sich ihm immer wieder selber in den von Kacke verwesten Mund pinkelt. Egal: Hauptsache Selbstliebe + Lonely Bed.

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Mach 1
’Der weiße’ Hai ist Agent vom Verfassungsschutz und unterwandert im Auftrag der USA/BRD/EU die militante/n Rechte der Linken. Einfach alles. Als Pfund und Eintrittskarte in den erlauchten Kreis der linken Staatsmillionäre (im Kampf) gegen Rechts, wuchert er mit einem Cruise- Missile auf dem Rücken, einer ABC- Drohne im Maul, die er beide bei Bedarf über 1.500 Kilometer steuern kann. Überschreiten sie die 1.500 Kilometer, kehren sie selbstständig zum Ausgangspunkt zurück und zerstören den Ab- Sender.
Mista Hai ist möglich, weil Gott als GottII in Ochsenzoll aufs Bett gefesselt liegt und mit Drogen jeder Art voll gepumpt vom Teufel träumt.

Teufel, die AK47 im Anschlag, bewacht seine Daimler- Sonderausführung (630 PS aus 8 Litern Hubraum) mit Hirschleder- Überzug und schießt jeden nieder, der sich seinem Karren auf 2 Meter nähert. Ob links Link- oder Staats- Bulle ist ihm dabei egal. Er meint zudem, dass jeder Autobesitzer bei einem G20er- Gipfel oder ähnlich auf sein Auto selber aufzupassen hätte, und bezieht auch seine Familie darin ein.
Einzig schussfest und bereit sollte man sein. Punkt und Schuss!

Jesus opfert sich jeder scheiß- Idee, – wenn sie krude genug ist. Augenblicklich dient er zwei/er Herren. Einmal dem Bachmannpreis, wo er den Text ’Gewinnen muss grundsätzlich immer der Schwächere’ liest. Andererseits unterstützt er Molotow- Cocktails (beim fliegen) zum G20- Gipfel, weil er die russische Seele so gerne mag und, wenn ein Molli trifft und ein Polizist brennt, er ins Pathos ewiger Tränen und Leid versinken kann und will, – weil ihm dann die heiligen Marken an Händen + Füßen, Rippe/n jucken. Blut spritzt. Und genau das zeichnet ihn vor/von allem anderen aus.

Zwei Jahre wird es dauern bis am Landgericht der End- Prozess ’Jesus’ stattfindet. Bis dahin fehlt es an Gutachtern. Opfern. Zeugen. Am Willen. Vom Bundeskriminalamt. Den Parteien. Politikern. Vom offenen Feuer. Damit es sich ausweitet. Das Recht. Auch.

Jesus wird irgendwann aus der U-Haft freigelassen. Die Tage ’unschuldig’ im Knast hat er erstaunlich gut weggesteckt; hat dort für 0,90 Euro am Tag geputzt, gekocht und gebacken, – ist begeistert vom Knast- Kuchen. Ja, so fühlt sich das Leben innen an wenn man wieder draußen ist.

Doch bis zum zur nächsten Verhandlung vor dem Landgericht steht er noch unter Mordanklage. Immer noch wegen G20. Den Wurf von Molotowcocktails auf Polizisten. Da bringt es auch nichts, wenn es ihm JETZT Leid tut.

Egal. Augenblicklich wohnt er wieder in Berlin- Neukölln auf der Sofakante. Den Rest des Tages- Nacht in einer Kneipe. Der Schnaps kümmert sich. Das Bier. Ein Freund. Leute treffen. Als Justizopfer. Kamera. Bunte Lichter. Discokugel. Arbeitsamt. H4. Und eine Frau namens Monika. Mit Hund Zottel. Einer monatlichen Rente von 560 Euro. Zusätzlich Zeitung austragen. Werbezettel. Flaschen sammeln. Depressionen. Zigaretten drehen. Dreckige Wäsche waschen. – Fremdes Verschulden sei auszuschließen, – mehr kommt nicht.

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Blut- Design oder: Rechts ist in
GottII ist transportfähig. Seinem Wunsch folgend wird er first- class nach Berlin ausgeflogen. Einziges Hindernis für 5 Sekunden ist sein fehlender Pass. Deswegen gibt er sich in Sekunde 6 der Anhörung als Syrer aus. Und schon ist wieder alles klar auf der Andrea Doria: Herzensbrecher. Bärchenwerfer. Schwule Pflegeeltern, für den unbegleiteten Gender- Jugendlichen. Folgend Wohnung mit Aussicht. Sprachkurs nach Babbel- Wahl. Neue Zähne. Führerschein. Auto mit Automatic. Studienplatz. Und einige Deutsche Bio- Kanaken, die ihm stündlich den Dreck wegputzen. Schließlich herrscht an unterem Mittelmaß ’Denken/s’ kein Mangel.
Scheiß die Wand an, sagt Jesus, der Alte (er meint Gott) lässt es sich gut gehen.

Einzig Teufel bleibt noch, – beschießt Bürger mit Zwille und Leuchtspur, die die restlichen Brände löschen und den G20- Dreck weg putzen.
Leider kommt er an Scholz nicht ran, weil der nicht putzt sondern dämliche Sprüche absondert. Genau wie der Rest verantwortlicher Typen aus Arschloch- Politik und Fresse- Presse; Funke- Gruppe, heißt das Tot- Schlag- Wort. Bei denen man schon für kleines Geld Anzeigen jeder Art schalten kann. Beispiel: Volk sucht Politiker mit Sachverstand!
Meldet sich natürlich niemand. War ja auch klar. Dann lieber ungezwungen schwarzer Block ’Flora’ und vom und im Kampf gegen Rechts besoffen und Millionen- gut- bezahlt die voll geschissene Terror- Sau raus lassen wenn einem die eigene Pisse stinkt.

Bei Twittchen haut Teufel im Kurztext raus, dass die Polizei besser daran getan hätte einzig die G20- Politiker zu schützen und nicht die Menschen und Sachen und die Stadt Hamburg; lass doch die schwarze Brut den linken Scheiß- Krempel vernichten, die Merkel- Scholz- Wähler wollen es ja nicht anders (woraufhin er stante pede zum Bachmannpreis 2018 eingeladen wird).

Als Teufels Statement zudem als Beispiel für Volkes- Zorn bei Anne W. eingespielt wird, fällt der Strom aus, bleibt die Matt– Scheibe schwarz; herrscht in der BRD Sendepause. Und auch ’Die Moscheen in Deutschland platzen aus den Nähten’, sagt (dazu?) Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime.
Na bitte.

10. juli 2017 michaelkoehn

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Alis Pferdedecke – Romanarbeit in Arbeit

Bild 62 Chill it

kommt (eigentlich) zu spät. Bild 1 hätte es sein sollen. Doch nun ist auch das egal, – denn er war schon weit weg, ehe sie das Licht ausgemacht hatten, – als er mich zirka eine Woche nach dem ich Hund Cora einschläfern musste anrief und fragte, ob ’herzliches Beileid’ es bei einem Tiertod treffen würde, – und er selber nur noch 4 Wochen hatte.

4 Wochen, in denen er sich den Arsch abquälte, um am Leben zu bleiben. Und das war wortwörtlich so.
2 Wochen, als ich ihn auf dem Krankenhausflur am Handy hatte und er noch nicht wusste, dass die Ärzte des kranken Hauses genau diese 2 Wochen um sein Leben spielten. – Ich nenne sie Zocker! – Er sagte, er käme gerade vom Röntgen und alles werde gut. Doch da staute sich die Scheiße in seinem Darm schon über Stunden zur Höhe des Himalajas. Und so fest wie der Berg war die auch schon. Und wohl deswegen hielten sich die Ärzte davon fern, ihn im Angesicht seiner Angst um sein Leben Auge um Auge von Hand zu untersuchen; doch eins ist sicher, meine Herren Doktoren: DARÜBER WIRD NOCH AUF MEINE ART ZU SPRECHEN SEIN!

Allerdings überraschte ihn hier eigentlich nichts (mehr), da er sich Krankenhäuser und Personal schon immer als ein Ort des Schreckens vorgestellt hatte, – als Häuser des Todes, seit sein Vater darin… Und so traf es ihn frontal in wache Augen. Scharf und klar. Und genau dafür war seine Patientenverfügung gedacht. Der Rest war Müll in der Frage: Wenn es jeden treffen kann – warum trifft es nicht ’die richtigen’, oder trifft es immer ’die richtigen’? – Jedenfalls herrscht über seinem Grab einiger Flugverkehr. Und sonntags schallt aus dem nahen Park allerlei Kinderlachen und es duftet nach süßem Kuchen. Doch all das vertreibt mir meine Wut über seinen Verlust nicht, noch die Leute aus dem Gedächtnis die wir beide kannten, über die wir reden konnten. So ist Licht und Schweigen, egal wie hoch die Sonne über der Knastmauer steht.

Leitsatz: Die Vollzugsbehörde ist verpflichtet, dem Antragsteller auf dessen Verlangen Unterwäschegarnituren und Socken in einem Maße bereitzustellen, welches einen täglichen Wechsel erlaubt.

Frage: Wie sieht’s denn eigentlich mal mit was Coolem aus? Ich denke da an ein paar Chucks, oder ein Shirt von Bench; muss ja nicht erst am Geburtstag sein.

Ab und an geht es mir wie Onkel Ossi, dann parodiere ich mich selbst, – gehe alleine rein, nehme einzig das Sterben mit. Weil am Eingang zur Halle ein Wachmann steht, wie ich weiß. Bewaffnet, wie ich sehe. So ist alles in Time. Der Blues. Und der Rock’n Roll. Das Unvermeidliche. Wie das Leben nun mal ist; alternativlos der Tod. Doch die Handlung gibt mir das Zeitgefühl zurück, als ich mein Wollen mit seinem verbinde, – ihm ohne Konsequenz die Waffe wegnehme.

„Auf den Bauch, Boy! – Hände hinter den Kopf!“

Und er auf dem Bauch liegt. Die Hände hinter dem Kopf. Wie auch die fünf anderen Piloten Sekunden später. Die somit mein Schwitzen unter dem Affenkostüm stoppen. Weil es so glatt geht. Zu glatt. Baby blue.

– ’Wichtig nehmen all das Sterben…’ frei nach Nietzsche –

Und ich nehme. Den Rucksack mit dem Geld aus der Hand des Bankdirektors. Und das ohne Geschrei, Weinen und Flehen. Ohne einen Schuss (erst); den obligatorischen Kracher in die Decke, dass der Putz rauscht, wie in Mimis Krimis. Die nachts ohne Mann nicht schlafen kann. Wie gut ich sie verstehen kann, als Frau. Ich hätte die Chance auch genutzt. Klar, alles wird gut! Der Kampf um Anerkennung und Glück. Es braucht nur Zeit, – wie man an mir sieht. Dabei lasse ich den Film nicht oft zurückspulen. Von wegen Vater, Mutter, Kinder, Geschwister. Das Haus, den Pool, das Auto, mein erstes Fahrrad. Alles versäumt. Anders gesagt: Das Sterben beginnt mit dem Anfang und dauert, sollte man es nicht selber in die Hand nehmen, – Organspender werden. Folge: Verschiebung der Deadline. Well done. Und genauso kommt man, also ich, zur fatalistischen Grundhaltung. Augen auf und weg- geschaut. Doch die Scheiße dabei, dass ich einen Querschlägerschnittgelähmten zurücklasse, wie ich nächsten Tag in der Presse lese. Weil der Typ ’ehrlicher Wachmann’ für seine paar Kröten dann doch unbedingt den Job machen will. Für dem ihn der Bankdirektor mit Dank Narzissen und eine Bonboniere ans Krankenbett schickt. Um anschließend im Hotel an der Ecke die Sekretärin zu vögeln. Ich dem Wachkomapatienten 50.000 Euro in einem Pizzakarton bringen lasse. Immerhin: Wir beide hätten für die magere Kohle den Rest des Lebens tot seine können! So blöd der Typ. Abgefuckt sein Chef. Doch auch das ist nur Hintergrundrauschen und verläuft sich mit den Tagen, weil man das Sterben so oder so nicht aufhalten kann. Das Glück schon. Sollte man ihm deswegen einen Vorwurf machen? Oder mir? Ich nicht! Und Mona auch nicht! Zumal der Tod am Ende kommt, wie Musil sagt. Doch da sind wir heute noch nicht.

„Mein- Million- Dollar- Baby- Boy“, trällert Mona. Und das ist schon was. Denn ich weiß wie es ist, alleine zu sein. Weit weg von Wärme und Hoffnung. Nur mit dem Krebs zu sprechen, der irgendwann kommt. Oder glaubst du nicht daran; glaubst alt werden zu können, ohne jemals dem Tod zu begegnen? Echt, Alter, dann bist du ein begnadeter Idiot. Und mit solchen Typen besohle ich mir die Schuhe. Yes, this is the real Blues. Have good day, everybody.

Bild 63

Der Tag ist (Scheiße) wie die Pferdedecke von Ali aus Zelle 434. Jedenfalls fühlt Eddy so, als er von Spotters Irrsinn mit der Tätowiererin hört.

„Tod, sagst du?“
„…“
„MANN! – Was für eine dumme Sau!“
„Und nun?“
„Schaffen Sie den Kretin her, Meyer. Oder was denken Sie, wofür ich ihnen die tausende Euros in den Arsch schiebe?!“

Nein, an ihm wird er nicht sparen, – er kommt und er nimmt. Er wird in ihn dringen und sich in ihm bewegen. In diesem kleinen, kärglichen Loch, dessen Geist Spotter war ist und bleibt. Der ihm nicht mehr als eine Schneise zur Flucht bedeutet. Eine Öffnung in der Wand. Eine lose Schindel im Dach. Ein Schwanz in der Hand des Bösen. Ein Arsch. – Oh, nenne mich Satan, wenn ich deine Mauern durchlöchere. Wenn ich dein Schicksal bin. Dein Augenblick, der dir immer dann geschieht, wenn ich es will. Auf dass du im Knast verreckst. Nun mach schon…

„Ja! – Give me 5!“ Brüllt Eddy Meyer an, „und schaff die Lusche SOFORT her!“

Spotter ist im Raum dazwischen und überlegt, ob es klug sei, für die paar Mäuse in den Knast zu gehen, – nachdem was geschehen ist. Vor dem was geschehen wird.

„Was soll denn geschehen?“
„Es müsste mehr Handlung sein!“
„Handlung?“
„Ja, – Action, weißt du?“
„Ne – weiß ich nicht.“
„So mit Gänsehaut – und so…“

Action dann, als Rechtsanwalt Meyer mit den Türstehern vom Paladin – Box und Bunny – auf Jagd geht und Spotter nach kaum 20 Minuten im finstersten Puff der Stadt auf der nachweisbar ältesten Hure des Universums abgreift.

„War mein Tipp!“ Johlt Box.
„Den Hunni versaufen wir!“ macht Bunny auf Kumpel.
„Nix da“, nörgelt Meyer, „erst bringt ihr die Sprechstunde hinter euch!“ Zudem Spotter aussieht, als müsse er gleich reihern und Box dabei zu scheint ihm auf die Fresse zu hauen. What ever.

„Lass das! – Und du halt dich gerade, Mann!“ Faucht Meyer Spotter an. „Schließlich bist du bald Eddy – und hast zu repräsentieren.“
„Schon gut…“ Atmet Spotter Angst mit Eiter in seine schrumpelnden Eier. Doch dann steht ihm die Rute – und er hat einen Erguss.

„Ey, hast du eingepisst?“ Da kippt Meyer gerade die Bagage ab und sie stehen schon vor der Knastpforte für Besucher.

„Der Typ hat durch die Tasche gewichst…“ Ist Box sauer. „Wie siehst du denn nun aus, du Sau…“
„Maul halten. – Du tauscht die Hose mit Spotter“, befiehlt Meyer Bunny, „sonst können wir die Sache gleich vergessen. Und was das heißt, könnt ihr euch denken!“
„So eine Scheiße aber auch!“ Flucht Bunny blutige Tränen, „ich mit dem Saft des Idioten in der Hose, da geh ich lieber nackt!“
„Du kannst meine haben“, sagt Meyer. „Ich bleibe eh im Auto sitzen.“
„Warum?“
„Weil nur 3 auf Einmal rein dürfen; hast du im Knast noch nie Besuch gehabt?“
„Doch, aber nur Huren – zum Poppen.“
„Blonde, oder dunkle“, will Box wissen.
„Blonde!“
„Luke 2, was?“
„Schnauze jetzt! – Und Abgang! – Und vergesst das Geld für den Wärter nicht.“
„Weiß der Bescheid?“
„Der weiß mehr als du…“

Bild 64
Was an einem guten Tag zwischen Mann und Frau wirklich passiert

Schon Doros Großvater war Jurist. Ihre Eltern ebenso. Vater Strafverteidiger, der sich auf Mord- und Totschlagdelikte stürzte, als wolle er die selber begehen, – richtiger: als hätte er die selber begangen. Mutter jobbte erfolgreich als Staatsanwältin in der Wirtschafstabteilung vom Kammergericht Berlin. Und als sie dann materiell gesichert, Doro war 6, aus der 8 Zimmer- Wohnung mit Dienstbotenaufgang in Berlin- Moabit in eine Art Schlösschen in den Villenpark Grunewald zogen, gaben sich die ’Erfolgreichen’ Nachbarn die Klinke in die Hand, badeten nackt und steuerbefreit im anliegenden Hubertussee…

Vater fuhr Mercedes Cabrio Jahreswagen. Mutter Alfa. Immer offen. Für alles. Beide.

Golf spielten sie im Golf- Landclub Berlin- Wannsee e.V. Den Tennisschläger hielten sie bei den Promis vom LTTC Rot- Wie Berlin fest.
Gespeist wurde nicht unter 2 Kochmützen, alternativ bei Heini Holl. Currywurst mit Champagner gab es (nach durchtanzter Nacht im Nobelclub Annabelle’s in der Fasanenstraße) im Bier’s am Kurfürstendamm 195.
„Und sag nicht immer Kudamm, Doro, das hört sich ordinär an!“
Das KaDeWe und die feinen, kleinen wie sündhaft teuren Boutiquen längs der Meile nahmen, neben unbegrenzt Bargeld, auch Plastik und die Gutscheine von Freunden.

Klar, Doro hatte alles, bis auf ihre Freiheit, – was immer sie darunter verstand. Denn die Eltern, vor allem Vater, erzog/en sie preußisch: Pünktlichkeit, Ordnung und Fleiß; ihr Zutexten lautete also gleich Friedrich dem Großen: ’Üb’ immer Treu und Redlichkeit, / Bis an dein kühles Grab; / Und weiche keinen Fingerbreit / Von Gottes Wegen ab. / Dann wirst du, wie auf grünen Aun, / Durchs Pilgerleben gehn; / Dann kannst du, sonder Furcht und Graun, / Dem Tod’ ins Auge sehn.’

Letztlich scheiterte Vater daran, dass er sich in eine üppige Volontärin der Kanzlei verguckte und auf dem Rücksitz des offenen Mercedes (ihr in die Titten vögelnd) nackt von der Polizei erwischt wurde. 2,8 Promille; etwas Gras an den Schuhen, in den Socken. Was (für) ein Skandal hoch 3 in Presse und Gesellschaft… Dementsprechend flippte Mutter aus und wurde 3 Tage später, voll mit teurem Whisky, 1.000 illegalen Barbituraten im Magen und einer Magnum- Schusswunde, aus dem versumpften See gezogen.

Doro ’übersiedelte’ 2 Tage später – zwecks erweiterter Ausbildung – in die Schweiz.
Vater verließ die Nobel- Kanzlei ehrwürdiger Rechtsanwälte am Kudamm, zog nach Berlin- Kreuzberg/Neukölln, trat in ’Die Linke’ ein und verteidigte Hausbesitzer, Brandstifter und Bullenschläger für den Gegenwert 2er Butterbrote.

Als Doro 3 Jahre später nach Berlin zurückkehrte sprach sie nicht nur französisch sondern besaß, aus Mutters Erbe, ein Vermögen an Immobilien, Aktien und Bargeld. Einzig die Ficker an ihrer Seite hatten kaum Qualität/en. Trotzdem hing sie an ihrem Schulfreund und ehemaligem Nachbarkid Hubert, der augenblicklich habilitierte um wenig später, in seines Vaters Fußstapfen, an irgendwelchen ausgeleierten Herzen der Charité Berlin zu reüssieren.
Zum Glück oder leider trieb sich Hubert vermehrt im Schwulenclub Kleist- Casino und in der Schatulle rum, was zu Gerüchten reichte und Doro ins Überlegen brachte, wie sie ihre Sexualität leben woll(t)e. Und wie das dann so ist … treibt sie ein Glücksfall (nämlich ihr Geld) in die Pleite- Kanzlei Ehrenbrecht und Co. Wo sie, Doro, zu Co wird. Und fast als ersten Fall Chess Verteidigung übernimmt, als der wegen der Anklage ’Vatermord’ vor Gericht steht und in U-Haft sitzt. Wo sie ihn gezwungenermaßen – doch freudig erregt – besucht, um nach 4 Besuchen (zwischen all den Akten und Schriftstücken) mit ihm zu kopulieren. Doch das war erst der Anfang, liebe(r) Kinder.

Bild 65 – Inside

Als sie vorauseilend an das Baby dachte, war das seltsam blass, mit roten Spinnenfäden aus Blut über Pappmache. Und vielleicht war das ihr Problem. Oder Chess. Den sie sich als Vater nicht vorstellen konnte. Dabei war ihre Fantasie gewaltig, – und von den Eltern ins unermessliche gesteigert.

Doch dann -, mit einem geflüsterten ’Wanna buy sumting?’ spitzte es sich zu. Ja. Sohn Abel war vor Sekunden mittels eines langen Schnitts quer über die Scham geboren – und sie dachte, es nicht zu schaffen. Zudem Chess nicht da war und sie sich noch Stunden später (wie) im Koma der Schmerzmittel befand. Trotzdem. Schleppte sie sich mit vorletzter Kraft vor die Tür des Krankenhauses um zu suchen, ob es etwas zu finden gab … und dann Klappe: ’Wanna buy sumting?’

Okay -, körperlich schwach und seelisch down wie sie war, gab sie dem Dealer 30 Öcken für 5 Psychopillen und fand damit Ruhe über Stunden. Bis Chess kam. Doch überpowert wie der war, merkte er nichts von ihrem Zustand. Erst Zucker mit Frau kam ihr drauf – und wurde/n ihre Dealer, – im Positivem; damit Chess nicht gleich ausflippte. Du weißt schon! – Übrigens: den (’richtigen’) echten Dealer übernimmt Chess Tage später…

“Eine Reduktion des Schallleistungspegels der Schallquelle um 6 dB führt zu einer Reduktion des Schalldruckpegels und des Schallintensitätspegels am Ort des Empfängers von ebenfalls 6 dB, auch wenn die Schallleistung selbst auf den Faktor 0,25 – der Schalldruck aber auf den Faktor 0,5 und die Schallintensität auf den Faktor 0,25 abgefallen ist. Der Referenzwert (Bezugswert) für den Schallpegel wurde so gewählt, dass sich bei einer Schallkennimpedanz von Z0 = ρ • c = 400 N•s/m3 für den Schallintensitätspegel der gleiche Wert ergibt wie für den Schalldruckpegel. Wir sprechen daher einfach vom „Schallpegel“ und lassen offen, ob Schalldruckpegel oder Schallintensitätspegel gemeint ist.“

I’ll see you in my dreams. Ja. Chess redet mit dem Dealer. Fragt ihn dies und das. Doch leider. Die ihn enttäuschenden Antworten fallen spuckefeucht und senkrecht auf ihn herab. Platschen auf den Boden, als würden faulige Kokosnüsse geerntet. Echt. Es tun einem allein schon vom Zuhören die Augen weh. Auch deshalb lässt Chess die Fragezeichen weg und behauptet nur noch. Befiehlt ihm, sich hinzuknien und hält ihm, als er kniet, die Pistole hinters linke Ohr. Als Rechtshänder, deswegen links. Dazu kein weiteres Wort mehr. Weil der Schuss hinters Ohr die beste Antwort ist. Und sein Wunsch. Sollte es soweit sein.
Eins noch: Mai oder Juni täte ihm am besten passen. Sagt er. After you’ve gone. Doch genau da hinein fällt der Schuss (es könnte auch das Geräusch von einem trockenen Ast sein, der bricht) – jetzt – kurz und trocken, wie man bei Nick Knatterton (erobert Paris?) nachlesen kann.

Es ist eben so: Dealer haben eben eine begrenzte Haltwertzeit = Halbwertszeit (bei radioaktiven Stoffen) Zeitspanne, innerhalb deren die Hälfte der Atome zerfällt): Ich schätze mal so acht Stunden, je nachdem ob es Tabletten oder Tropfen sind… Doch das war jetzt nicht die Frage: Medikament: Promethazin – Krankheit: Angst. Antwort: Hangover.

*Duden
Im Alphabet davor:
Halbweltdame
Halbweltergewicht
Halbweltergewichtler
Halbweltergewichtlerin
Halbwertszeit

Im Alphabet danach:
halbwild
Halbwissen
Halbwolle
halbwollen
halbwüchsig
vollscheiße

12. juni 2017 michaelkoehn

Die Story von Bild 1 bis Bild 57 mit dem Arbeitsdatum Mai 2017 ist in einem Rutsch und ohne Werbeunterbrechung auf meiner HP zu lesen:

http://www.literatalibre.de/

Standard

Unfreiwillig glücklich – Romanauszug

We still have tomorrow

Kalenderspruch aus der Blöd- Zeitung vom Ixten November 2016: ’Wenn du unglücklich bist binde dich Hals über Kopf an die Anhängerkupplung eines selbst fahrenden SUV und gib Gas. Nachtrag aus gegebenem Anlass: Achte unbedingt auf eine sichere Verknotung!’

Neu im Zirkus der Irren ist *daraus resultierend Cherry. Opfer eines alleinreisenden jugendlichen Gastes – mit einem Doppel- Doktor in Atomphysik – von der Frau Merkel.
Cherry, als eben frisch aus dem Koma- Krankenhaus entlassen (Blöd- Zeitung), kennt die Topographie der Hölle aufs Gramm, (weiß) was ich mache und möchte ihren Beitrag leisten. Wenn Sie mich fragen, Boss: Cherry ist eine ehrliche Haut, mit dem Hang zu den verkehrten Männern, wie man an mir sieht, die sie kurz über lang verzweifeln lassen…; warten wir es ab. Andererseits kann und sollte man sie nicht daran verorten aus einem sozial schwachen Umfeld abzustammen, sagt ihr Richter. Trotzdem bleibt sie in Haft, donnert er ihr seinen Hammer auf den Filz (Substantiv, maskulin). Weil Frauen Schuld sind. Immer. Eva- Prinzip. Widerspruch zwecklos. Sagt die Filzlaus/ Sackratte Richter. Tipp/s zum Erkennen und behandeln derselben auf Wikipedia. Denn Recht muss schließlich Recht bleiben, der Nabel der Welt. Jacke wie Hose, Mütze wie Schal, der große Wurf zum neuen Wintertrend, – dazu das Arschloch in braun. Kommentiert dazu ausgerechnet Bürgermeister Gutso, der vor meinem Theater den grünen Puder- Schnee von gestern fegt, statt aktuell im katalanischen Rosenholz (seiner Parteifreunde- Filz-) Läuse zu keulen, – der zudem mit Strick am Hals am SUV nix zu tun haben will. O-Ton: Sind das meine Gäste?
Nein, – meine aber auch nicht.
Dann rufen Sie gefälligst Merkel an!

Nun mal was Erfreuliches vom 24.11.16, denn nahe dem Nord- Tor, knapp unter den drei (durch die Fichten- Sitka- Laus) verhunzten Fichten am Ende der Walachei, bin ich bei einer Erkundung nach außerirdischem Leben (in der Anstalt) auf frei- lebendes Silber- Gold gestoßen. Es liegt dort sozusagen nackt wie bloß und kann per Hand abgeschöpft und eingebracht werden. Es sind an die hundert Tausend
Karat. Ka – rat, Substantiv [das]:
1. Einheit zur Gewichtsbestimmung von Edelsteinen.
2. Einheit zur Angabe des Goldgehaltes einer Legierung.
„Reines Gold hat 24 Karat“, meldet meine Expedia- App.

Nun, nicht dass ich mir gleich den Arsch meilenweit aufreißen würde, wie Sie eventuell denken, nein, nur eine kleine Freude in Form eines doppelten Jägermeisters on the Rock gönne ich mir. Und dann ist (auch schon wieder) Feierabend hinsichtlich Druck auf dem Feder- Halter wegen der zukünftigen 1 Euro- Jobber aus Afrika. Nichts mit Förderung von Bund oder Land. Nada mit Zuschuss der Gemeinde. Ausgeträumt, zukünftig Heiz- oder Stromkosten zu sparen, – denn das Gelände ist für fußläufige- hand angetriebene Windkrafträder nicht geeignet. Außerdem würden die ständigen Summ- Surr- Geräusche der Irren die Irren verrückt machen, antwortet man mir. Verstehen Sie das? Ich nicht. Ich erinnere mich an Meer- Kerls Aufschrei ’Wir schaffen das!’ Doch nichts davon ist geblieben; das Land geplündert, die Ideen nach Afrika verschifft. Einzig Plastik- Schrott und Gorleben- Castoren haben überlebt; Mann, mein Gorleben, – auch nur eine Art Gold- Anhäufung/en (im Salz). Man muss nur drauf kommen wie und ob der Mensch den zu salzenden Hering überhaupt überlebt?

demokratie ist
wenn die eliten von heute die abgehängten von morgen sind

Schall und Herz

Mit dem neuen Direktor gibt es gleich Knatsch. Denn auf meinen Vorschlag die 7 Herztransplantationen des Super- Kapitalisten Rockefeller in Serie zu zeigen, reagiert er nicht nur mit einem Verbot, sondern dem endgültigen Rauswurf von Houellebecqs Stück ’Die Unterwerfung’ – einzig, um mich zu demütigen. Doch ich halte Rockefeller für wichtig, hat er doch bei jeder Herztransplantation 122.000 Menschen überholt (7 Mal 122.000 = ööööhhhhh, jemand hier Abitur in Mathe?) die auf ein Spenderherz warten. Zudem er einiges über 70 alt ist und auch sonst nicht voll auf der Höhe. Wie auch Direktor X, der das Theater mit Asylanten voll stopft, die Houellebecq wegen seiner Ansicht über Musel töten wollen.

„Sturm im Wasserglas!“ Sagt er über Besucherzahlen, Auslastung und Abokündigungen. Doch auch drei bekannte Akteure zeigen ihm den Hintern: „Kunst kann nur in Freiheit gedeihen!“ Dazu den Kirschgarten im Winter. Danach dann Hamlet unter Tage. Tenor: ’Der Leiter der Abteilung für Geologie und Bergbau-Ressourcen im syrischen Öl-Ministerium hat kürzlich die „Öffnung der syrischen Bergbau Industrien für lokale und ausländische Investoren“ angekündigt.’ Also alles auf Anfang und Asylanten in die Minen. Ein System mit Zukunft, denn wer führt schon untertage Krieg? Houellebecq vielleicht, – der sich am NSU- Film ’Mitten in Deutschland’ hochzieht. „We value the narrative exercise, the innovative format and the courage of addressing a country’s complex social reality using a different approach that goes beyond the ‚what‘ to explore the ‚why'“, lobt die Jury des Premios Ondas. Dabei sind die einer dreiteiligen Lügen- Serie aufgesessen. Doch anders als die Presse darf Film so was. Lügen. Um der Lüge wegen. Zur Unterhaltung. Weil heute nicht alle Tage ist. Und Morgen erst. Kein ganzer Monat. Und denke bloß nicht übers Jahr. An die Täter. Die Sendung. Den Komplex. Call of Duty. Fakten und Fiktionen. Weil es den Teufel gibt, der die Welt zusammenhält. Auch wenn es nur 13 Jahre NSU waren. Für manche ist es als Making- of die Zeit für ein ganzes halbes Leben. Als Spielzeugmaus für den Dienstgebrauch an Black Friday, mit der eine fette Katze happy tollt.

Vor mir steht die Wand, mitten im Anstaltsgarten Ost. Zwillingstürme, wie ich durch den Novembernebel staunend sehe. Als ein Flugzeug heranrauscht. Eine 9/11. Die ihre Flügel spreizt und in den Nordturm fliegt, als würde dort ihr Futterplatz sein. Und ich einen Unfall vermute, als es dort heraus wenig später brennt. Um dann zu sehen, wie Menschen durch die Luft fliegen. Über die Anstaltsmauer hinweg verschwinden, als wäre schon wieder Black Friday.
Dann wird es 9:59 und der Südturm stürzt ein. Und somit Minuten vor dem Nordturm. In dem es doch eher gebrannt hat?! Das macht mich ganz irre. Vorher. Nachher. Bis die Nachricht von einem Terroranschlag publik wird. Und ich an die Musel in Haus 3 denke, die um die Zeit immer Tischtennis spielen. Und ich meine Gedanken mit einem ’ANGEBLICH’ schmücke; denn meiner Meinung nach können diese Menschen überhaupt nicht Tischtennis spielen. Nicht Radfahren. Nicht… Und einen Nobelpreis haben die auch noch nie erbeutet. Sollen aber ad hock Flugzeuge fliegen können? Als Waffe? Trennen. Zerstören, um neues zu schaffen. Die Religion des Friedens. Um Ungläubige zu töten.
Zum Glück ist bald wieder Sylvester und ich kann mich (als alleinreisender Jugendlicher unter 50) straflos zwecks sexueller Entspannung unter die am Hauptbahnhof fickenden Asylanten mischen. Mal sehen ob ich einen der dafür verantwortlichen Ärsche zu fassen bekomme; stehen tut er mir jedenfalls schon…
Demokratie macht Pack
wie in etwa Mista Gabriel sagt

U lose = I too

An wahren Tagträumen bin ich manches Mal fast krepiert. Dabei spielte lediglich meine Festplatte verrückt. Ab und an kickte ich ihr den Ball zurück. Zwanghaft. Die hier nennen es (auch) Kontrollverlust; wenn ich denn den mal hätte. Ob im Ganzen. Im Stück. Gebraten. Gesotten. Gedünstet. Roh. Oder gut durch. Ich wäre glücklich. Im Ganzen. Im Stück. Gebraten. Gesotten. Gedünstet. Roh. Oder gut durch. Versprochen.

Es ist auch wahr, dass knapp 6 Wochen nach der Wahl von Trump drei bis 1.000 Mal so viele Frauen sexuell bedrängt werden wie Sylvester 2015.
Mann, könnte ich doch die Zeit anhalten wo (die Wiedereinführung von) Kinderehen als abartig galt. Zudem gab es einst 55% Rabatt auf Adidasprodukte bei Aldi, bis auf Tiernahrung. Andere dagegen brauchten keine Angst zu haben eine Frau zu sein. Außer, ich stünde in deren Nähe…
Heutzutage tragen taffe Sponti- Girls den Namen ihres besten Feindes individuell anpassbar und lärmreduziert als Herz auf der Arschbacke tätowiert. – Meines jedoch nicht. Weil ich mich weigere, auf dem Hintern irgendeiner Person zu enden. Und die, die es trotz meiner Warnung versucht haben, stehen längst unter Gottes Gnade. Haben an Ansehen und Achtung verloren. An Glaubwürdigkeit. Haben ausgeraucht. Den Boden unter … verloren. An Einfluss. Zwischen den Beinen. Den Grip. Tickten aus. Flippten… Rasteten. Drehten durch. Be my heart. Flashten ihr face. Losing the ground (Idiom). Krise satt. Haben allen Schwung verloren. Wäre ich nicht. Der nie das Gesamtbild aus den Augen [currency]. Doch nun steht das Black Week Finale ins Haus und ich besitze noch einen Gutschein über 5Euro55, die es gilt geschickt einzusetzen um die nicht zu versieben, zu verschlampen, versaubeuteln [ugs], to lose consciousness, perspektive, oneself, mein Gesicht, to lose control of sth. Den Fuß- Boden. Wenn sie mich holen und vor die Tür setzen, damit ich meinen Unterhalt (endlich wieder) selber verdiene (sagen sie); den Hut vor mir, in den ich die tägliche Zusammenfassung meiner Leiden her/bete. Sie wissen schon: handsigniert mit Zertifikat. Ein echter Loser. Also starte ich den Wahnsinn mit einem 100% Bonus für Sie. Hinweis: After the download the program is flasht = I too!

15 war ich, als mich Satan mit der Ansage besuchte ich solle Marias unbefleckte Empfängnis nachspielen, – ich war zu der Zeit mit Mary liiert, die gerne mitmachte; was ich auch tat… sie lieh mir ihr Ohr. Als Zeuge der Wahrheit legte ich mich danach in der Schule (vor versammelter Klasse) mit der Religionslehrerin an. Am nächsten Tag wurde ich von der Schulleitung beurlaubt. Drei Tage später auf immer vom Unterricht ausgeschlossen. „Erbsünde wird als ein Schuldzusammenhang verstanden, in den alle Menschen hineingeboren werden. Heute wird diese gesellschaftlich interpretiert: Dem Hass, der Lüge und dem Egoismus dieser Welt kann sich niemand entziehen“, sagt der Theologe Becker-Huberti. Meine Mutter erwog mich (deswegen) ins ’Graue Haus’ zu geben. Ich dachte mir dabei nichts weiter, wusste ich (doch) wo ihr Autoschlüssel hing. Den Tipp ’Legion’ im Hinterkopf. Die Schlange im Blick. Flöte in der Hose. Ein Alpaka- Plaid im Wäsche- Schrank. Mit den Gedanken an Mary, deren versifftes Ohr.

Totensonntag in der Notaufnahme

Wenn ich schlafe ich träume
Träume ich
Ich schlafe
Bin tot in trauer
In einem wachen moment
Bis der arzt kommt
Mich mit dem fuß anstubst
Und wegen dem bisschen kotze im haar
Bäh sagt
Als wäre ich abfall
Dabei schlafe ich träume

Ich muss mich (selber) lieben

„Auch für diejenigen, die hier schon länger leben“, sagt Merkel. Andere sterben am türkischen Ruf „das ist meine Straße!“ Worauf es 2 Mal knallt. Dann Stille ist und Musel- Deutschland an der Maas erwacht. Wahrhaftig. Es ist kein Aufriss einen bewaffneten Mann mit Migrationshintergrund zu erschießen, unbewaffnet wäre es eine Super- Schlagzeile, ihr Presse- Nazis.

Zum Erinnern an bessere Zeiten werden Masken verteilt. Politiker- Fressen in Latex. Die oberen 20. Mit Europa/s- Schulle vorweg: rote Nase, wässerige Augen, Adlerbrille. Einem rautigen Ferkel in Affenjacke mit negroidem Asylanten auf der Schulter. Fettie in Buddha- Pose und sonst nichts außer Kinderwunsch in den Augen. Mars auf über/hohen Hacken an krummen Paragraphen- Beinen zum in die Tasche wichsen aufgelegt. Steingeier als Nieren- Freak ohne Ausdruck und Ambition. Des Weiteren ein leerer Rollstuhl. Eine aufgeblasene Renten- Tussi. Die Super- dürre Verteidigung. Ein blondes Nichts aus. Und diverse Hohlköpfe mit Stock- Laternen. Warzen in Reihe, wohin man schaut. Doch dann Bürgermeister Gutso! Ausgerechnet der kritisiert mein Bühnenbild als nicht ’zeitgemäß!’ Streicht durch, vernichtet was er nicht versteht, was ihm nicht gefällt. Und ich möchte nicht er sein. Wie er da sitzt, thront, als wäre … seinen Mantel auf den Knien als wäre im kalt, wolle er gleich wieder gehen. Das rechte Bein über das linke geschlagen, den Blick gesenkt tut er (so) als würde er die Getränke auf dem Tisch nicht sehen, keine Beachtung für niemand, dabei hüpft sein Knorpel auf und nieder, face to face zu mir, der ich als Alarich verkleidet, einen Hocker unter den zu kurzen Beinen in Maske auf dem Thron sitze. Warte. Warte… Mit Blick zum Busento auch Gutso, der zudem im Gegenüber einen Transvestiten in brauner Farbe einen lieblichen Knaben mit Brustansatz und Arsch enger Pluderhose mit Schmollmund und schmalem Becken avisiert. Dessen Aussehen ihm das Herz zum Rasen bringt, – die längst verhärtete Ader am Penis (’und wälzte sie von Meer zu Meer’) in Staatsfeindschaft und geiler Lust tangiert, bis er die Herrschaft über seine Wahrnehmung verlor. Und genauso wird das Spiel gespielt und nicht anders. Ob hier oder da, – ein System von Macht und Gier. Mit einer Hand in der Tasche, als wäre eine Pistole des Protagonisten bester Freund der bereit ist zu schießen, – ein (’Ich schwöre bei Gott in den Augen’) nun mach schon! Und ja, ich mag Trottel als Selbstmörder, die geben mir den Glauben an das Leben zurück. An einen doppelt gefrorenen See, wo wir vor einer weißen Wand aus Schnee sitzen, – eine Szene für ’Game of Thrones’ einstudieren, in dem die Attentäter im Auto vorfahren und sich dann doch nicht trauen… Du erinnerst dich, dass du mich anlässlich dessen fragest was straffreies Morden zu bedeuten habe und ich mit einem Witz über Abtreibung, Fruchtbarkeit und Sexualität antwortete. Heute kann ich es dir ja sagen, dass ich den Jux von Joyce abkupferte; Ulysses -, aus Gesängen der Odyssee. Okay, ich nehme deswegen auch alles zurück und behaupte ’Sorry’; auch weil ich mir mehrmals am Tag auf verschieden Art und Weisen begegne und (unentwegt) Bezug darauf nehme – so ist nun mal Theater. Weinen und Lachen. Lebenslang irre sein bis zum Erbrechen.

Gestern, übrigens, hatte mein treuer Hund Geburtstag. Er wäre 10 geworden (11 oder 12), hätte der Züchter die Papiere nicht gefälscht.

und nässte sie mit meinen Tränen…

Als ich sie das letzte Mal sah lag sie im Bett + atmete flach über rissige Lippen und folgte einer unwirkliche Stille.

Als ich sie das letzte Mal sah war es ein Foto im Traum dass mir ihre Zukunft zeigte + ihr skeptisches Lächeln nach der Diagnose.

Als ich sie das letzte Mal sah beugte sich der Arzt über sie um ihr eine Spritze direkt ins Herz zu stechen.

Als ich mich das letzte Mal sah stand ich mit einer Pistole vor dem Spiegel und überlegte ob ich den Schuss hören würde.

Welt, die: „Ihr habt mich, aber der Plan geht weiter“

Wie sich herausstellt hat mich der eben enttarnte Musel vom Verfassungsschutz gebloggt. Doch nun geht’s zurück zur Natur der Sache. Denn ich, der Schläfer, bin nun mitten im Meer des Geschehens, – soll sie endgültig ausknipsen, um den Staat vor Schaden zu bewahren. Welche Ehre, – aus der Anstalt direkt aufs Dach gegenüber der BRD- K.- Hütte am Brandenburger Tor: “Für diejenigen, die hier schon länger leben!“ Mann. Das muss man sich schon mal reinziehen … grinse ich. Und mache mir Sorgen, ob meine Finger noch geschmeidig genug sind, meine Augen fit. Ob die Drogen massiv Schäden angerichtet haben, oder nicht? Lass mich mal fühlen, sehen; lasst mich mal machen.

Traurig zu sein gestatte ich mir selten (zu zeigen), weil traurig- sein angreifbar macht, wie ich feststellen musste. Allerdings geht es nicht immer nach eigenem Willen, sagt die Krähe. Deren Sippe meine kopflose Leiche hinter dem Rücken beobachtet. Meine trüben Augen. Die hängenden Schultern, den schlurfenden Gang, die selbstmörderischen Gedanken im ansonst leeren Hirn -, ihr rabenartiges Gegaffe und Gekreische über jeden Schritt, den ich tu. Bis in die Beine hinein meine Hilflosigkeit gegen diese Brut. Keine Entscheidung möglich. Keine Handbewegung. Kein Ton dringt aus meinem Mund. Ekel ist. Und Wahn. Missempfinden, könnte ich es (irgendwie verständlich) sagen. Irgendjemand erklären, Herr/Gott. Durch Krähenkrächzen. Dazu der Himmel grau und unbewegt. Wartend, dass sich die Welt zu einem einzigen winzigen Punkt zusammenzieht. Das wär’s dann.

Ich habe sie im Visier (und müsste abdrücken). Doch was dann? – Mach einfach, Mann, denn sollte diese Frau in echt als Maßstab für Demokratie, moderne Zugänglichkeit, Eindeutigkeit und Volkes Wille stehen, können wir einpacken. Also SCHUSS! Und alles richtig gemacht. Also sprich mir nach: ’Die Rache ist mein, spricht der Herr, denn dich gibt es nicht, also lasse mich vergelten.’ Im Übrigen hast du mit deinem Super- Schuss einen Power- Point Adventskalender gewonnen.

Manchmal sagen Leute: Ey, du siehst überhaupt nicht aus wie ein … und ich antworte: Doch! Man kann an mir die Erde schmecken, aus der ich erwachsen bin. Das Wasser und die Luft, und gebe ihnen zur Erinnerung ein Foto von mir auf den Weg. Vom Jetzt. Mit der Anstalt BRD im Rücken. Mit all den goldenen Dächern, Fenstern und Mauern. Von meinem goldenen Herzen im Sonnenlicht. Ja, ich mag die Menschen hier, dieses Stück Land, – ich kann nicht anders.

Unfreiwillig glücklich

Ich liege auf einer nach Schweiß, Blut und Ehre stinkenden Trage, – ein überdimensionaler Leuchter, 12 glubschende Scheinwerfer – zähle ich – hängen über mir. Und genau die leuchten gleich meine freiwillige, integrationsbedingte Eigentumsübertragung aus.

„Nur keine Angst“, erklärt Gutso, „das geschieht völlig blutleer.“ Während im Hintergrund Kunzes ’Willkommen liebe Mörder’ in Endlosschleife dudelt.
Unerwähnt lässt der Song die „integrationsbedingte Samenübertragung“ anal (du wirst gegen deinen Willen gefickt, er wird…, sie wird gegen ihren Willen gefickt, ihr werdet…). Gutso Kommentar dazu ist die kreative Auslegung von „wir bekommen Menschen geschenkt“, – niemandem wird etwas weggenommen!

Ja, freuet euch, denn nach „Sonne- Mond- und- Sterne- Fest“, stramm hinter dem „Julfest“ (Adolf Hitler), erscheint Weihnachten mit Jahresendflügelfiguren“(DDR), lässt der Herr an Silvester in Köln Hirn regnen. Und das ist dann der absolute Brüller des Jahres. Fast so geil, wie die unterschiedlichen Maßstäbe bei der anschließende Rechtsverfolgung. Tenor: Wer mit Gewalt gefickt wird, kommt in den Knast! Fortsetzung eines alten Übel mit (den immer) gleichen Mitteln. Im Prinzip werden nur die Akteure immer dümmer… Zum Beispiel sagt man jetzt dekorierte Tannennadel- Pyramide statt Weihnachtsbaum. Nachhaltige Existenz- Transformation statt Tötung. Perforativ- Akt statt Messerattacke. Terrestrisches Stoß- Wellen- Ereignis statt Bombenexplosion. Korporal desintegrierte Person für einen von einer Bombe Zerrissenen. Frauenhüteanzug für Burka. Akustische Spiritualitätsspende für den Muezzinruf. Physische Maßnahme fürs Verprügeln. Korporale Umbildung für Verletze. Mobiler Bodenkontakt = hinter dem Auto hergeschleppt zu werden. Mädchenschutzprogramm für Kinderehen. Mutig und selbstbewusste Erneuerer für kriminell auftretende Migranten. Eigentumsausgleicher statt Dieb. Robuste Besitzwechseltransformatoren = Räuber. Innovative Sprach- Verschlanker statt Kanaksprach- Sprechende. Multivalente Naturen = Lügner. Erlebnisoffene Menschlichkeit statt krimineller Umgebung. Multikultur = Unkultur.

Ey, was hier noch nach Satire schmeckt wird mit absoluter Sicherheit das Wörterbuch des künftig national- befreiten Europas sein. Heute kommt zum Beispiel in der Hauspostille der evangelischen Islamfreunde das Erlebnis einer Vikarin, die einen „heiligen Moment“ in einer orientalischen Fladenbäckerei erlebte. Wie heilig werden diese Momente erst sein, wenn sie oder ihre Töchter eine „koporale Modifikation“ a la Köln erleben?!
Und wenn es nicht so traurig wäre, könnte man herzhaft darüber lachen. Wenn man aber bedenkt, das die Bundesregierung samt Parlament vor nicht allzu langer Zeit mindestens noch zwei bis drei Monate gebraucht hätte, um so viel Schwachsinn auf einmal an den Tag zu legen, den sie derzeit innerhalb einer Woche verzapft, und wenn man weiß, dass Material reicht locker für weiteres, dann kann einem das Lachen im Halse stecken bleiben. Doch der absolute Höhepunkt sind die, die noch gar nicht da sind! Klar, das wird dann großes Satire- Tennis und kommt zur Vierlichter- Kranzzeit in mein Bühnenprogramm, – denn ich stehe auf alte, weiße Männer, wäre da nicht die Zuzugsermächtigungshürde, die seit längerem bei meinem zu starken Leidmedienkonsum auftritt. Dabei ist mein Blutdruck ansonst stabil, weil ich mir alle Mühe gebe politisch korrekt und gendergerecht Weihnachtsmänner als Geschenke- SackträgerIn zu formulieren. Oder sollte es in Gutmeiner- Sprech im Sinn der ’warmen Mutter’ Eiertanz mit Sackhüpferin heißen? Sicherlich, denn auch das wusste der Herr Goethe schon: Wenn die Worte nicht richtig sind, können es die Taten auch nicht sein! Also keine Kritik mehr, keine Diskussionen, kein Hate- Speach, nichts Postfaktisches mehr, keine Lügenpresse, kein pöbelnder Mob, „Allah hopp“ und Ruhe ist.

*Hinweis:
Teile des Textes sind geklaut -, ich weiß aber nicht mehr wo. Vermute bei der Antifa- Hamburg; Slogan: Denn wenn etwas zu Ende geht, beginnt auch immer etwas Neues!

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Standard

ICH – Rassist – Roman

# ich bin rassist III – oder, es ist alles so schnell gegangen mit dem leben

Satire zum Thema Alles und Nichts…
von  michaelkoehn.

was alles gegen den islam spricht ist längst gesagt
was für den islam spricht nicht
weil nämlich islam- barbaren nicht einen einzigen pluspunkt verzeichnen können
—–
—–
ICH – Rassist – das Buch zum Film —>

https://www.amazon.de/ICH-Rassist-ende-fahnenstange-Reloaded-ebook/dp/B01H1P56AU?ie=UTF8&qid=1465965804&ref_=la_B001K1G82W_1_16&s=books&sr=1-16

Kurzbeschreibung

Einige sagen ich sei Attentäter, Bombenleger; die Zeitungen waren voll davon: Mörder, Autist, krank, komplett irre! Doch was weiß ich, warum die Schule in die Luft flog. – Okay, wie du das siehst ist deins, Herr Richter. Ich sehe das anders, – denn meine Eltern haben keine Schuld! Und wenn, hinterher weiß man immer alles besser. Nur Großvater wusste es vorher. „Nehmt den Jungen aus der Schule, das wird da nichts!“ Doch es war nicht nur die verkehrte Schule. Es lag am Bezirk. An Berlin- Neukölln. An der schlechten Luft dort. Und an Dingsda. Dessen Vater der Boss im Kiez war. Und wehe, ich hielt meinen Hintern nicht in die Luft, wenn Dingsda wollte. Und der wollte oft. Das ging so lange schlecht, bis der Laden explodierte und ich deswegen in der Klapse landete. Die bis heute Bonnies Ranch heißt. Aber keine Ranch ist. Ich weiß es, denn 9 Jahre wurde ich dort am Stück therapiert. Dann durfte ich raus. Lernte Munk kennen. Und war für weitere 8 gleich wieder drin. Schade eigentlich und leicht zu ändern, wenn man es vorher wüsste. Doch auch von Munk habe ich mehr erwartet. – Munk, der sich in meinen Kopf geschlichen hat und mein Handel beeinflusst. Munk, der mein Ich geworden ist. Oder Ich er. Der mich Jimmi nennt, obwohl ich Zappa bin. Der das Schlechte will und mein Gutes deswegen ausgelöscht hat. Der mich nach ’draußen’ schickt, hinter die Mauern, um seine ’Geschäfte’ abzuwickeln. Für ihn kriminell zu sein. Sein zu müssen. Als Rächer. Vergewaltiger. Totschläger. Mörder. Seine Fantasien auszuleben. Seinen Hass auf alles, was anders ist. Dabei ist er der Autist. Und ich nur sein Asperger. Doch das kümmert ihn nicht. Und so muss ich ihm gehorchen, denn eine andere Chance irgendwann einmal in die Freiheit entlassen zu werden, habe ich nicht. Es sei, Sie schreiben ein Gnadengesuch für mich – liebe Leser: Ich bitte Sie herzlich!

Standard

…aus meiner laufenden Romanarbeit direkt auf den Tisch

 

 

 

 

ICH – Paranoid

 

Roman

von Michael Köhn

 

 

 

 

 

Teil 1

 

Einzig wegen DEUTSCHLAND hat man mich in die Psychiatrie eingewiesen. Bonnies Ranch heißt die. Liegt in Berlin- Reinickendoof. Wo mich Doktor Munk betreut, als wäre ich ein Fleck auf seinem Kittel. Und all die anderen erst. Ekelhaft. Doch ich lasse mir nichts anmerken – und bleibe wie ich bin. Schon klar, denn man gewöhnt sich an die Idioten.

 

 

Kaum Abgrund

 

Von Millionen Medikamenten mürbe gefingert sitze ich seit Jahren in (immer) derselben Zelle mit scheiß Aussicht auf die Ranch und frage mich heute erstmals ob es die Anstalt und mich überhaupt gibt. Geben würde. Fragezeichen. Und wer Doktor Munk ist der, jedes Mal wenn ich in den Spiegel blicke, aussieht wie ich. Nur, dass sich unsere Gedanken, Einstellungen und Handlungen unterscheiden. Konnte ich feststellen. Musste ich. Oh! Mein Munk. Gehasster Mensch; der schmatzend Kaffee aus Styroporbechern trinkt und wegen der Gesundheit mit dem Radfahren begonnen hat. Wie er sagt. Ich jedoch wegen der Plastik- Becher an Beidem nichts finden kann. Am Schmatzen dito. Und nicht weiß, ob das Eine ohne die Anderen überhaupt existent. Sind. So blöd bin ich. Oft. Manchmal… Eher oft, bleibt Munk starrköpfig. Sage ich in Gedanken. Ein 2 Halleluja hinterher. Als ob das Dasein in Gott eine Fiktion wäre. Und Munk Gott. Ich sein Sohn. Eingeboren. Aus der fetten Rippe geformt. Als Selbstbildnis am Schweinetrog der Macht. Nur ein klein wenig anders. Doch das scheißt sich weg. Wie die Geschichte zeigt. Zeigen wird. Oder erinnert sich noch jemand dass die Türken vor Wien standen, die Mauren in Spanien. Hitler vor Moskau. Merkel am Abgrund. Fragezeichen. An den wesentlichen Dingen gescheitert. Wie die USA. Am eigenen Volk. Der Sucht nach Herrschaft. Bedeutung. Größe. Die ihr (Merkel) mit der Physik erspart geblieben wäre. Ihr Kampf = mein Kampf. Oder. Meine Tante – deine Kacke. Als eine Art Kleinpferdromanze auf dem Ponyhof. Maulschelle. Ab ins Bett. Fertig!

 

„Ich habe einen Traum, dass sich eines Tages diese Nation erheben wird und die wahre Bedeutung ihrer Überzeugung ausleben wird: Wir halten diese Wahrheit für selbstverständlich: Alle Menschen sind gleich erschaffen.“

Martin Luther King

 

 

Status verliebt

 

Vor mir laufen Terror, Angst und jede Menge Flüchtlinge in Markenklamotten mit iPhone6s am Ohr, die mit langen Fingern an offenen Armen Leute um ein paar Cent Frieden anschnorren, dass ich kotzen könnte. Doch dazwischen läuft sie. Mein Trost. Schlank. Blond. Hut mit Reiherfeder. Gucci- Sonnenbrille. Harrybo- Wildlederjacke. Stehkragenpulli Q- Madame. St. Leger Jeans. Parisyen VI Stilettos.

Gestern habe ich ihr ins Gesicht sehen können. Und mich sofort verliebt. Heute laufe ich nicht wie zufällig hinter ihr – und sehe ihr auf den Hintern, mit der Möglichkeit zwischen ihren schlanken Beinen den Verkehr der Straße zu beobachten, als es leicht bergauf geht. Yes. Ich mag bartlose Frauen mit langen, blonden Beinen, durch die man in einer Art ominösen Dreieck hindurch so klar die Welt sehen kann, wie durch die Scherben eines blinden Rokoko- Spiegels. „Oder besitzen Sie diese Fähigkeit nicht, Doktor Munk?“ Der mich am Arm zieht um Gleichgewicht zu halten, bekifft wie der ist.

„Pah!“ Lallt der. „Kanzlerraute- Merkel- Ferkel, – wie stinklangweilig. Eine gute Frau muss eine anständig riechende Möse haben.“ Montiert der weiter an meinem Traum.

„Was wissen Sie schon davon!“ Reagiere ich sauer. Und könnte ihn schon wieder…

„Lassen Sie das, Jimmi. Denken Sie nicht mal daran…!“

Und ich ließ es – dachte aber daran. Und weiß, dass mein Tag kommt. Die Zeit der Freiheit. Nach all den Jahren Fehlercode zählen. Und so. Doch noch sagt Munk die Farbe an.

„Letzte Zelle am Flur, die Tusse. Hinter dem Kabuff, wo die Pferdeköpfe rausgucken!“ Befiehlt die Witzfigur prompt. Und genau da sehe ich wie aus 1000 Metern Zoom (weil er beim Sprechen in letzter Zeit presst als müsste er kacken), dass ihm der Steg seiner Drahtbrille in die blau geäderte Nase gewachsen scheint… Ob das schon länger so ist? Was weiß ich. Egal, – weil mich bei Tag im nachtragenden Überblick der N8 so Scheiß in echt nicht wirklich interessiert. Also: Vergiss es! Und guten Rutsch für heute und morgen.

 

»Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, dann ist es für mich gleichgültig wer die Gesetze macht.«

Meyer Amschel Rothschild

 

 

Macht

 

Munks Urteil ’Paranoid’ kommt nach der Frage ob ich Organspender sei.

„Warum?“

„Weil wir aus Ihrem entnommenen Knochen neues Material züchten können!“

„Es eilt also?“

„Wir haben einen Ansturm abzuarbeiten…“

„Ich weiß -, es ist etwas das jenseits von Gut und Böse ist. Essen. Unterkunft. Medizinische Versorgung. Klamotten. Vermögen im Alter. Haftpflicht & Hausrat. Und: Was mein Auto nach dem Totalschaden noch wert ist?“

„Jimmi! Spielen Sie sich nicht so auf!“ Doch ich komme mir vor, als ob ich ein Kind verliere. Dabei ist es gentechnisch ’nur’ das Schultergelenk und kein Bio- Feldversuch mit geklontem Getreide. Sorry Baby. Merke: Ich stehe für alles = außer Sex in den ersten fünf Minuten des kennenlernens; noch Fragen?

„Was denn nun, machen Sie hin“, quengelt Munk in seinem üblich boshaften Starrsinn mit Augenbrauen hochziehen und so, „der scharfe Löffel ist schon heiß!“ Den er wie ein Geschenk auf einem Acer- Full- Contact- Tablet zelebriert. Während ich in Gedanken den weiblichen Teil von Heart Beat, der Partnersuche mit Niveau von Menschen mit Behinderungen über 50, spiele. Schon mal von gehört? Ist ein geiles Label voll dramatischer Tussen in Lyrik und Prosa jeder Art bis 80. Besuch lohnt, auch wenn man kein KV- Rock’n Roller ist. Dann. Und bevor ich unter dem Liter Morphin wegdämmere, sehe ich den Eritreer von neulich mit meterlang wippender Nudel zu der Tussi hinter dem Kabuff (wo die Pferdeköpfe rausgucken) sprinten. Und ich weiß, es wird in 2016 ein scheiß Erwachen sein.

Andere sehen das lockerer, schalten das Bundes- Ferkel einfach ab, gehen pissen oder kotzen wegen des Inhalts der Neujahrsansprache endlos in die Ecke.

’Fuck You’ – schwöre ich bei meiner Seele!

„Sie Idiot!“ brüllt Munk mich wach. „Das ist doch ein Somalier!“

„Für mich sehen die Mohren alle gleich aus!“ Und damit fällt der Vorhang. Von wegen, die Knochensäge kreischt ’Im Namen des Vaters’. Stopp it!

„Sex Sells“, stöhnt sie mir im Traum über Gleichheit und Mindestlohn und… Und sagt mir ihren Namen: „Anna, – ich bin Russin!“ Und dass Eritreer besser bumsen – weil Russen so viel saufen.

„Somalier!“ Sage ich

„Eritreer!“ Sagt sie. „Ich muss es schließlich wissen.“

 

 

German High Roller

 

Ich höre den Pizza- Fahrer. Dessen hell knatterndes Moped. Und Munk. Der berauscht von meinem im Nu freigelegten Schultergelenk – diesem überall zerfetzten Teil, das ja im besten Sinne wie schlechtestenfalls auch seins ist – von Feinkörnigkeit und danach über Grobmotorik stöhnt. Und dass er der erste Mensch sei, der sich im Selbstversuch eine komplette Endoprothese, dazu noch invers, einsetzt. Und die auch noch geschmeidig zementiert, als der Schaft in der brüchigen Röhre nicht halten will.

„So eine Scheiße aber auch!“ Grölt er mir deswegen oder weswegen ins Ohr. „Als ob ich nicht schon genug Ihrer Arschhaare geraucht hätte!“

„Gut“, sagt er mir später, „das war nicht unbedingt vorgesehen. Allerdings schmälert es meine Leistung keinesfalls!“, als ich ihn ’mit Zement kann jeder’ frotzele. Während er am Knochen nagt als schöben er (schieben, abschieben, anschieben, vorschieben, beiseiteschieben, hinausschieben, hinschieben, herschieben, hineinschieben, hereinschieben, fortschieben, dazwischenschieben, durchschieben, wegschieben, zuschieben – nach Duden) und seine dunkle Seele in Vorbereitung auf ein nächstes, besseres Leben seit Tagen Schmacht! Oder Knast… Mann! Wenn dem mal so wäre! Wobei mein Lieblingswort für ihn allerdings ABSCHIEBEN ist. Worauf Munk mich als RASSIST bepöbelt und meine Knochen in die Asyl- Suppe tut. Prima. Soweit sind wir schon. Bruder gegen Bruder. Mörder im selben Körper. Nicht im GLEICHEN. Im SELBEN! In Aufruhr. Widerstand. BEIDE! Wo ansonsten die Stille im Wald verborgen bleibt. In einer Funktion, eventuell in einem Jahr ohne Sommer, die sonst nur soziale Medien gegen viel Geld anbieten. So lasset uns töten was wir wollen. Keule. Und lieben. Amen.

 

Wenn ich die Maus auf den Rücken drehe, blinkt die rot und der Bildschirm wird dunkel. Eben habe ich deswegen die Tastatur zum Müll getragen obwohl ich Bettruhe habe; der Grund allen Übels. There will be peace in the valley. Thx!

„Wer war bei meiner OP eigentlich Anästhesist?“

„Auch ich“, sagt Munk.

„Gut, dann ist mir alles klar!“

 

“It’s been too hard living but I’m afraid to die
Cause I don’t know what’s up there beyond the sky
It’s been a long, a long time coming
But I know a change gonna come, oh yes it will”

Sam Cooke

 

 

Allerlei Nahtod

 

Wenn es rot flackert, steckt grünes Feuer dahinter. Liberal positiv gedacht und intellektuell eingefärbt. Schwarz – wie Rauch. Braun – wie Blut. Im Visier von Terroristen. Doch das Volk hat eine andere Meinung. Es folgt mit Blumen im Maul der Teddybär- Illusion der Herrschenden, – sonst wäre es ja auch kein folgendes Volk. Sondern Max Malz- Kakao. Moritz Milch- Kaffee. Adolf Nazi. NAZI. Und Ich! Oder der nicht eilige Geist. Der im Namen von Vaters Mutti die Leute bescheißt. Klar. Es ist die Nacht (bevor) -, wie ich die sehe… Wings auf fett Paranoid. Fly Away. Wegen des schlechten Eindrucks von 2015, als Millionen Asylanten illegal ins ’deutsch’ Land kamen (oder wie heißt die German– Angst- Bruchbude eigentlich noch mal?) um legal gemacht so lange zu bleiben, wie Muttis Euro- Geld- Spardose reicht.

 

„Wenn man die Gene von Ameisen verändert, kann man die zu Bären machen“, sagt Munk zum Thema Integration. Da war ich gerade aus dem doppelten Koma erwacht und er wohl noch ’Over The Topp’ in Lisas- Welt- Begrüßungslaune. Seine gepuderte Nase verrät ihn. Und schon deswegen möchte ich ihm ins liederliche Knie ficken. Korankonform. Und jugendfrei ’Kopf ab’ ausbluten lassen. Versteht sich. Und dann möchte ich ihm entkommen, um auf ewig im Nichts zu verschwinden.

„Sie werden sich noch den Hintern wund liegen, – also ab nach hause!“ Spottet Munk farblos dagegen.

„Ich bin aber hier zu hause… Der Rest ist Wachstumsschmerz, wie Sie wissen.“ Komme ich mühelos auf Kurs, – den Munk Selbsthass nennt. Gerade er, – der mit satt Problemen über Probleme behangen ist, grinse ich halb anonym ins Fettnäpfchen, weil all die anderen in getrennten lebenden Betten getrost übersehen dürfen wie beschissen es in mir aussieht, wenn Munk total herzlos abledert. Dabei benötigen auch Helden ab und an Hilfe – und sich selbst. Und Leidenschaft für Menschen: Ja! Auch ich bin übervoll davon. Schwester. Bruder. Sogar für Till. Den kleinen Tat- Ort- Scheißer – der als niedliches Katerchen im Bunker Furore macht. Nur nicht wenn echte Bomben fallen. Doch was soll’s, der Ferkelanhang liebt ihn schon allein wegen seines Engagements für flüchtige Asylanten.

 

 

hau weg den Scheiß

 

Hab alles schon hinter mir: Drogen, Tabletten, Alk, Pulsadern. Auf. Zu. Kopftennis. 0:6. Psychiatrie; stationär.

Ist krank, sagst du? Ein alter Witz. Sage ich.

Den Schmerz ertragen. Leben. Wo der Wald dunkel steht.

Willst du? Ja? Dann klick. HIER. In einem Wort. Ist leicht, – oder? Für Mädchen (ab 14)? Jungs ab (?) Nein. Alles nicht so leicht. Jeden Morgen mehr Mitternacht, als Summe der täglichen Teile. Um weiter zu leben. Den Scheiß. Direkt zum Schreien. 5 Grad. Plus. Heute. Leichter Schneefall. Taupunkt. Die kleine Angst frisst die große Angst. Mich. Du. Ich. Die 10 bis 4 Dinge … um die kostenlos in eine Umsonst- Klotüte für Hunde zu kotzen. Katzen- Los. Keine Pferde. Auch nicht das reale Leben.

Fuck Off And D. Nur schade um den teuren Stoff. Mann! Ich sag dir was:

Ich habe nichts

Keinen Gott

Keine Liebe und

Mir fehlt jede Menge Bier

Und du

Die Seele von allem

Rufst Freiheit für…

Damit wir uns nicht missverstehen

Weil ich auch keine Kultur habe

Meint meine Mutter

Doch was ist das schon … Kultur

Gegen meine Haare

Mein Lächeln und

Mein heißes Blut

Gut

Du weißt es schon … oder

Wer denn auch sonst

Dass ich den Text aus Hair mauste

Worte

Kopf Gehirn Ohren Augen Nase
Halts Maul

Eisig Herz

You Don’t Know What Love Is?

Mit dem ich dem Leben Arschloch sage

 

 

Illusion

 

Manche Dinge sind. Und manche nicht. Aber wenn, sind die anders. So wie ich. Wie der Eintrag ins Gästebuch von Jimmi Asperger am 06.Januar 2016:

 

– schriebe ich was andere lesen mögen

müsste ich 1 million+ bestseller aus dem schnulzenbereich kopieren

mir reicht wenn ihr das tut –

 

Doch Ich ist nicht mein Ding. Mein Hirn. Sondern das große Rätsel der Wissenschaft. Das gegen übermäßigen Haarwuchs dringend eine 10er Packung Rasierklingen braucht. Sensor. Exakt. Dabei bin ich Privatkunde. Von eBay. Bei Amazon. Doch damit habe ich schon zu oft angegeben, ich weiß.

Manche denken darüber nicht nach, die sind gleich im Endspiel. Drei Filme, eine Gedanke. Bitte hier runterladen. Mann! – Wie oft denn noch? Ich kack auf deine Scheiße. Ey. Und schwul sein ist heilbar. Merk dir das… Hab ich übrigens aus dem französischen. Fernsehen; Werbung. Heißt ’Latte Dingsda’. Nun guck nicht so – so ungläubig. Wie Luther. Ist in echt so.

Die zwischen dem Krankenhaus und dem … werden nicht beeinträchtigt (Vertrag über Zusatzleistung Sterbehilfe!). Sofern. Dass alle lebenserhaltenden Maßnahmen unterlassen werden. In Entbindungsfällen. Und wenn dadurch mein Leben verlängert werden könne auch. In vollem Umfang. Mit folgenden Änderungen. Zähne gut alles gut (Selbstdiagnose). Um ein einfließen des Speichels zu verhindern (Funkstille). So berühre mich mit Herz und Händen (Markus 7, 31 bis…); mein wichtigster Muskel ist mein Hirn (37). Sei es noch so klein (Lyriks). Also VORSICHT, bitte. Zerstöre nicht Dinge, die die Liebe berühren.

Ihr Islamisten der Welt, kommt schnell in dieses Land – denn hier ist das Bomben erlaubt. Ist Ferkeltime. Das öffentliche Hinrichten, schlachten der Bevölkerung. Alles. Halal. Halali. Haldol. Metadon. Crystal Meth. So wahr mir Gott helfe. Drug- Free– World.

Mann, ich muss eine Armlänge weg von dem Zeug. In die Mind Zone. Sorry. Nancy. Checkout.

D

 

wenn alles lügt und eine schweigt

ist kanzler zeit

 

Das Leben ist zu nichts gut. Es will uns auch nichts sagen. Und Gott schon überhaupt nicht…

Der im Laufe seines Lebens zunehmend an Depressionen krankte und sich mehrmals in Behandlung begeben musste. Auch seine Freundschaften litten darunter.

Als die Therapie bereits lief, wurde er tot auf der Terrasse unter dem Fenster seines Zimmers aufgefunden. Ich setzte sein gebrochenes Herz zusammen und verbrannte es an der Ostmauer vom Anstaltspark; er hat es (wegen der Morgensonne dort) so gewollt.

 

Dazu Pierre Boulez, der einmal sagte: „Eine Kultur, die nicht mit ihrer Tradition bricht, die stirbt.“

 

 

?eat fack dei

 

Ich esse laufend Hunde und Katzen und erschieße Menschen – mit oder ohne Bombenatrappen; es ist mein tägliches Brot.

„Wenn du mir einen bläst“, erkläre ich Nancy, „musst du es mir so geil machen, als wenn ich mir mit der Handdusche 80 Grad heißes Wasser in hartem Strahl vom Anus übers Skrotum bis zur Penisspitze spritze, dieses Gefühl muss es sein! – Kompliziert? – Oder alles klar?“

„Und was verlangst du dafür?“

„20 Öcken!“

„Läufst du hier nicht unter Autist?“

„Asperger, – laut Munk.“

„Ich glaube, du bist voll blöd paranoid!“

„Ey, wer bist du denn schon…“

„Ich bin Nancy, deine neue Therapeutin!“

„Und nun?“

„Zieh deine Hose runter!“

„Echt?“

„Mach – ich will deine verbrannten Klöten sehen.“

„Bist du schwanger?“

Bei der arabischen Brille (man achte auf die jeweiligen Links) handelt es sich um eine Sexualpraktik, bei der der Mann der Frau beim Oralverkehr seine Hoden auf die Augen legt. Und schon ist sie – ex und hopp – im Dschungel. Maden fressen, statt blasen. Wobei mit Menderes der Sieger der Trash- Welt schon feststeht. Es sei, irgendein Flüchtling mit Teddybär kommt aus Syrien. Zu Fuß! -Alte. Zu Fuß geschwommen, – ertrunken den Kopf mit Kind unterm Arm. Teilte die ARD/ZDF dem staunenden Volk der Beitragszahler am Freitag mit.

„Ey, nun mach schon ficki- ficki und zeig was du hast …!“ Kommt Frohsinns- Integration aus Köln. Köln? Ist immerhin eine Armlänge vom chronisch unterfickten Penis weg.

 

 

Hirnausfall

 

Wer in unserer Irrenanstalt lebt, ist rechtlos gestellt und kann nichts dagegen tun. Da haben es einige Pflanzen im Anstaltsgarten besser, die können ihre Feinde anfurzen. Eine Million Tote sollen deswegen – in der Sahara – hinter der Mauer entdeckt worden sein. 8 – 10 Millionen davon bringen ihre Eltern mit, in das sterbende Land. Bonnies Ranch Germany -, eine vergessene Kolonie der USA. Wo der Karneval der Irren die Atome zum ausflippen bringt. Armlänge = Abstand vom schwarzen Schwanz! Ihr wisst schon, was Pappnase Ferkel will (einen geilen Ponyhof). Und deswegen immer schön die Facharbeiter- Hand im Schritt fremder Frauen bei vollem Stromausfall in der Birne. Die Frage, wie richtig geblasen wird, stellt sich nicht, wenn schon die feministischen Reißzähne (dafür) gezogen sind. Der Rest ist ungeteilte Freude am lässigen Leben auf Kosten anderer. Wie sagt Martin Walser in seinem Roman ’Ein sterbender Mann’: “Ich will keine Sauereien hinterlassen!“ Mein Gott, wer will das schon – außer den unsäglichen Museln im Land und auf der Heidi.

 

 

Selbstmörder

 

Das Ende war schon Wochen zuvor spürbar. Harte Atmung. Immenses Schnarchen -, ob er schlief oder nicht. Seine Bewegungsabläufe in Zeitlupe. Und schon eine umher liegende Zeitung konnte ihn beim Gang zum Klo ins Stolpern bringen. Bis er dann nach einem Spaziergang kurz vor dem Haus nicht mehr weiterwollte. ’Fini’ – sagte. Und dabei traurig guckte. Und mir, besoffen von Schmerz, nichts weiter blieb als zu heulen und den Arzt zu rufen. Und du mich nun fragst, was mir den Tag versüßt hat. Und was mich sonst so beschäftigen würde. Echt. Mir fällt dazu kein Trost ein. Nur schwere Erde und Dunkelheit. Vermodertes Laub. Und braunes Gras. Dagegen sein Körper in Leichtigkeit. In meinen Armen. Seine Seele in Sonne und Licht. Nur ich in keiner Zeit. Hoch. Steigend. Unterm Blickfeld. Von tausend Satteliten gesehen. Mein Instinkt dahin zu gehen, woher alles Sein gekommen ist. Wohin alle Zeit gegangen wird. In die Krankenhäuser, zu den Operationssälen, in die Leichenhallen, – durch die Ausfahrten. Endlich dann. Fährt der schwarze Wagen. Den Geruch von Tod nach sich ziehend. Um die Wahrheit zu beerdigen, wie die Nacht den Tag. Wenn die Sonne im Mond untergeht. Und ich, offen für die Geheimnisse des Lebens, in der nahen Tanke satt Bier, Korn und Pall Mall (ohne) einsacke. Währenddessen ein Selbstmörder (männlich) vor ein Auto springt, oder war es die U-Bahn … oder ist es Mittag, Abend, Nacht. Als sich ein junges Mädchen die Puladern öffnet. Wobei der Ausdruck ’blutjung’ mir eine jahrelange Kältewelle bescheren würde, beschriebe ich den. Bei dem vielen schicksalhaften Blut in meinem Leben, wie du weißt. Den zig toten Augen in lebenden Körpern. Den rußigen Brillengläsern. Hinter Fackeln im Sturm. Keine 18 Jahre alt. Blond. Knallrote Lippen. Augentusche. Pech in Schwarz. An den Hüften ein klein wenig moppelig. Kurzer Rock. Stramme Schenkel. Feste Waden. Stiefel. Hohe Hacken. Klack- Klack. Klack- Klack… Mit einem 5 Liter Kanister Benzin in der Hand. Geht sie unwiderruflich. Wie heute morgen mein entschlafener Freund. Frage mich nicht warum, denn es gibt keine Antwort. Es sei der Tod. Dann frag also den. Denn gestorben wird immer. Und in diese Idee habe ich mich verliebt. Ich glaube, sie hieß Jane und tanzte einen Meter neben mir. Und roch wie ein Ozean voll nach – nach Sprit. Und ich nach schwarzer Farbe. Januar 2016. Und mir ist, als wäre ich weg gewesen, nahe am Limit, um mein Herz mit einer Sonnenblume bemalen zu lassen.

 

 

Junk Mail

 

Mit meinem Vater habe ich schon seit meiner Geburt nichts am Hut. Und frag mich nicht, was vorher war. Erst heute, lange nach seinem Tod, nähere ich mich ihm an. Weil er Nazi war. Und ich von der heutigen Politikerkaste Nazi genannt werde. Sonst herrscht eher Schweigen. Echt. Ich weiß nicht mal, wo sein Grab ist. Ich weiß aber, wie es mit heutiger Politik weitergeht, – nämlich gar nicht. Und das ist gut so. Sonst hätte ich mit der Politik meinen Vater gefressen. So ist nur David Bowie gestorben: ’Look up here, I’m in heaven…’ Irgendwie tröstlich. Aber vermutet hätte ich es nie, wenn es meinen Vater beträfe, all die gammeligen Politiker. Eher Lava- Sand als endbejahendes Sujet, der mir aus den Hosenbeinen rieselt. ’Eyerbody knows me now’ singt er dazu in Blackstar. Klar. Für ein Selfie mit ihm stehe ich auch mal 2 Sekunden still. Schokoladenseite. Vers 2. Also mach. Mach schon!

 

Ja. Es war mein Erzeuger. Der mich das Hassen lehrte. Schon allein durch das Wissen um sein Dasein. Und alles was von ihm stammte. Eine Pflanze auf dem Balkon. Seine spärlichen Möbel. Pokale, die er als Sportler gewonnen. Seine Garderobe im Schrank meiner Mutter. Seinem scheiß Hut am Haken auf dem Flur. All den schwarzen Schatten in mir, wenn er meine Muter vögelte, oder seine Geliebte, wenn Mutter nicht da war. Die eine blondierte Dürre, die mich in den Hintern kniff. Und wenn Vater nicht anwesend war mir in die Hose griff. Worauf ich in den Keller rannte um mir auf sie einen runterzuholen. Ein saugeiles Luder, wie Vater seinem Freund Willi verriet. Willi, der sie später heiratete und mich zwang Tante Ursula zu ihr zu sagen. Zu ihren Magertitten, die blass und unbestimmt an ihr hingen wenn Vater sie von hinten zwischen Büchern und Bildern über den Couchtisch vögelte und ich im Takt… Es ging einfach nicht anders; ich kam von der Möse der Tante nicht los. Bis ich den Gemeinplatz an einem trüben Tag selber nagelte. Mein Kopf an ihrem Hals, ein Buch in der linken Hand. Handelnd von einem Engel – der mein Teufel war. Scham. Stolz. Und immer geil. Klein und weiß in fahler Abenddämmerung auf einer Parkbank an der Havel. Mit der Frage aller Fragen (danach): ’Liebst du mich, Junge?’ Mann – was für Aussichten!

 

 

Grundgedanke

 

Wenn ich meinem Ich ’Gute Nacht’ sage und die Arschbacken zusammenkeife, ist das Selbstschutz.

Denn ich möchte nicht die Rinde sein, keine Scheibe, auch nicht ein Haufen Mensch in dessen Hintern ein Schwanz steckt. Nein. Ich möchte mit Schwänzen nicht in Berührung kommen. Niemals mehr. Soweit also der Traum zu Köln an Sylvester (mit i). Und dazu weine ich Freudentränen. Und meine Mutter bleibt stehen und lächelt mir zu, während ich ansonsten einsam auf dem Fahrrad sitze und trete wie ein Irrer, um die Welten zu vereinen. Deine und meine, du Araber, du Muselman, du Perlentaucher, wenn du es genau wissen willst.

Ja, hinter des Baumes Rinde wohnt, laut dem Komiker Heinz Erhardt, die Made mit dem Kinde. Bis ein Verbrecher kommt. Und noch einer. Und noch… Sagt die Made. Und ich auch… die mir ein Messer an den Hals halten und als ich nackt bin es mir an die Scheide halten um das Loch zu vergrößern ’FICK – ficki’ und drohen mich aufzuschlitzen wenn ich die Beine nicht breit machen würde.

’Doktorspiele aus einem anderen Kulturkreis’, sagt Richter Holzhammer. Da muss man schon mal ein Auge… und befürwortet auch flott deren Asylanträge. ’Die wollen ja zudem die Familie nachholen; sollen wir also diesen Menschen die Chance verbauen, – all diesen armen Kriegsflüchtlingen?’

 

Hat der den Verstand verloren? Doch die Straße ist leer. Der Hof steht unter Wasser. Und die alte Scheune brennt hell vor dem blassen Himmel.

’Ich bin noch nie so glücklich gewesen. Noch nie!’ Höre ich sie; als wenn alte Scheunen sprechen könnten. Vom Bett in den Flur aus der Tür und weg von hier. Echt mal. Man muss solch Leben schon sehr lieben, um es in dieser Art zu leben. Um es zu vergessen; bisher bin ich es jedenfalls nicht losgeworden. Wozu du sagst, dass es an mir liegen würde. Einzig an dir, mein Sohn! Übrigens: meines Vaters Name ist Paul- Hermann. Er hätte auch Adolf- Adolf heißen können. Heutzutage. Kein Wunder, dass ihm vor Ärger darüber die Scheiße im Leib gefriert. Schon mal gehört – wie das dann knackt? Fast wie Eichenholz von Krupp im Kamin, – dieser Windhund.

 

 

Atmen

 

Aus der Spirale in die Gerade. Und wieder zurück. Oder anders: ich fühle mich krank. Für die Richtigkeit meiner Gefühle übernimmt allerdings keiner Gewähr. Einzig Munk nimmt meine Beschwerden ernst: Hinken vorne rechts! Lange Speichelfäden bei Anstrengung; zähe Schleime am Gaumen. Rundum im Hals. Die mich am Luftholen hindern. Die ich nur mit Mühe an einem extra rauen Mauerwerk oder ähnlichem Gewerke abputzen kann. Wenn ich schreibe, reicht dazu allerdings ein Ausrufezeichen. Doch auch hier: spitz muss es sein. Rau! Faserig! – Siehst du!

Munk schiebt mich in den alten Ledersessel. Wo ich in unsicherer Klarheit verharre; eigentlich (sonst) nicht so mein Ding.

Munk deutet auf ein Bild. Ein buntes Psy- Art- Gekleckse, das seiner Meinung nach die Wirklichkeit zeigt. Aha! Während ich aus dem Fenster sehe. Blau. Schwarz. In Kitteln und Holzschuhen, – die armen Schweine. – Fette Fische in Karpfenmauldämlichkeit. Die Augen weit aufgerissen. In eigentümlichem Gesang.

„Wie ist es soweit gekommen?“

„Die Krankenkassen“, stöhnt Munk, „wir führen in deren Auftrag eine neue Medikamentenstudie durch.“

„Und dafür nehmen Sie Flüchtlinge?“

„Schutzsuchende, – die sich was dazu verdienen wollen…“ Hüstelt er. Wozu ich mich frage, ob ich anwesend sei. Oder er. Wir. Jetzt. Älter und schimmeliger, als wir noch vor Stunden waren. Als es nach verbranntem Gummi roch. Mein Bruder. – Bruder Munk! Wir 2. Traurig und schweigend im trüben Licht einer Anstaltsfunzel. Ich des anderen Hüter. Und du? Still im Gespräch der Synapsen. Die wie verschreckte Tiere am Waldessaum … Hinter uns vernickelte Apparate. Ein medizinisches Sammelsurium von Mängelexemplaren deren Zustand ewig währen würde. Die Summen und leise pfeifen. Mit uns. Oder ohne uns. Bis das Licht erlischt. Erlöschen würde.

„Jetzt“, sagt Munk. Und drückt. Und ich beginne zu zittern.

„Geil ist, wenn das 2,1 Billionen Haushalts- Schuldenloch- BRD Flüchtlinge weiterhin in 5 Sterne Vollpension mit Rentenanspruch bei sich aufnimmt!“ höre ich ihn lachen. Während es in mir bis zur Taubheit dumpf vibriert.

„Frieren Sie?“ Klebt er an meinen Fingern.

„Kaum der Rede wert!“

„Ihre Sauerstoffsättigung ist auch voll okay!“

Irgendwas ist immer scheiße, denke ich – und tauche in die dunkelste Stelle von absoluter Dunkelheit.

„Perfekt“, höre ich Munk. „Bleiben Sie so!“

 

 

Abgespeist

 

Sie führen mich in den Käfig. Der mir nicht größer als eine Hüpfburg für Kleinwüchsige scheint. Alberich. Höre ich Börne, entsprechend dem Pressekodex. – Ich glaube, ich spinne!

„Hier können Sie sich sitzend eine halbe Stunde die Beine vertreten!“

„Die Beine vertreten? – Dir haben sie wohl ins Gehirn geschissen!“

„Saugen Sie Luft. Sauerstoff. Und genießen Sie mit Verstand…“ Dabei weine ich schon gelbes Blut; Saft der Todgeweihten.

„Was soll das? Hat nicht jeder eine 2te Chance verdient?“

„Sie sind nach einem Medikamententest Hirntod!“ Grölt mir Munk ins Ohr.

„Was tun Sie denn hier, – ist das Ihre Bühne?“

 

Cocktails in Euro:

Caipirinha 8,50

Mojito 8,50

Martini 9,50

Moscow Mule 8,50

Manhattan 8,50

Gin Fizz 8,50

Bloody Mary 8,50

Mai Tai 9,50

Planter‘s Punch 9,50

Margarita 8,50

White Russian 8,50

Pimm‘s Cup 8,50

Negroni …

 

„Ich nehme eine Rahmsuppe vom Sellerie und Trüffel für 7,80!“

„Eine gute Wahl“, zeigt sich Munk begeistert. „Und dann legen Sie los?“

„Und dann lege ich los!“

Mit Seeteufelmedaillon auf Püree vom Blauen Schweden mit Sprossenkohl und Tomaten-Safran-Sauce für 21,70.

 

 

Lesen- Denken

 

Denken steht vielem im Weg/e. Und es ist dieses eine Gehirn, – das wir haben (sollte es so sein), dass uns genau das sagt. Das es mir sagt! Mir! Und Munk nickt dazu, – der alte Schleimer. Wozu Schneider in der Welt schreibt, um (eventuell) Bewusstsein zu erklären (mir ist nicht klar geworden warum und weshalb er das tut): „Ich halte die deutsche Gewohnheit, alle Menschen, die aus dem Kulturkreis des Islam stammen, als Muslime zu bezeichnen, für absurd. Ich wäre empört, wenn jemand mich, einen gläubigen Atheisten, in Kairo oder Teheran als einen deutschen Christen vorstellen würde, weil ich nun einmal unstreitig im christlichen Deutschland geboren wurde.“

Nun, ich würde mich dem entgegen gerne als deutschen Christen vorstellen lassen (obwohl ich nicht mal getauft bin), ich würde aber alles dafür tun nicht als Muslim bezeichnet zu werden, ob ich einer wäre oder nicht – der Grund dafür sollte auf der Hand liegen; wozu ich auch ’Zunge’ hätte schreiben können. So viel dazu. Ansonsten: Vorsicht: Ich bin manisch– depressiv!

Auch das noch, nölt Munk, müssen Sie denn jeden Scheiß breittreten?

„Wissen Sie was“, sage ich dem, „Sie haben die Gänsefüßchen vergessen!“

„Das passiert mir aber eher selten – dass müssen Sie zugeben!“

Stimmt.

„Ein Bier auf den Siedepunkt gekühlt wäre jetzt schön.“

Kommt.

„Mit Kompott. Doppelt!“

Aber sicher doch.

 

 

Lieber Hurensohn als Du

 

Paranoid/ität = Ausrede. Ball, Banalität, Clou, das Gelbe vom Ei, Ei (Substantiv), Ei des Kolumbus, ein Schuss in den Ofen, Eizelle, Ellipsoid, Erbse, Erfindung, Frechheit, Gedanke, Hirngespinst, Hirnrissigkeit, Hoden, Höhepunkt, Idee, Idiotie, Irrtum, Irrwitz, Irrwitzigkeit, Kern, Kerngedanke, Klöten, Klüten, Luftnummer, Murmel, Narretei, Nuss|Nüsse, Nährwert, Paranoidität, Pille, realisierbar, Rotationsellipsoid, Scheinargument, Schizophrenie, Sinnlosigkeit, Taschenspielerei, Taschenspielertrick, Trick, unter aller Kanone, unter aller Sau, Unverfrorenheit, Unverschämtheit, Wahnsinn, Wahnwitz, Windei, Witz, Witzlosigkeit muss man (nach der 1/3 Regel) trennen können. Para. No. Id. Gut von Böse. Doktor Munk von Jimmi. Dem Asperger im Autisten. Damit der eine vom anderen nicht für tot erklärt wird. Get Paranoid. One Plus One. Im flying Condor Motto: es liegt was in der Luft! Unterlassen Sie aber bitte eine Selbstdiagnose…  denn mit Paranoid kann ja auch der Song von Black Sabbath gemeint sein; es wird übrigens von 0,5 bis 2,5 Prozent Betroffenen in der Gesamtbevölkerung ausgegangen. Grundgesetz: Seelentod. Minderheit. Wir!
Andere lösen in der Zeit Netzwerkprobleme und haben die mobile Rechtschreibung im Griff. Diese Parasiten. Schmarotzer. Schnorrer. Nassauer. Bahamas. Sorry. Weil Paranoid = ICD – 10 – Diagnostik – Klassifikation – Übertriebene Empfindlichkeit gegenüber Zurückweisung; Neigung, dauerhaft Groll zu hegen, das heißt subjektiv erlebte Beleidigungen, Verletzungen oder Missachtungen werden nicht vergeben; Misstrauen und eine anhaltende Tendenz, Erlebtes zu verdrehen, indem neutrale oder freundliche Handlungen anderer als feindlich oder verächtlich missdeutet werden; Streitbarkeit und beharrliches, situationsunangemessenes Bestehen auf eigenen Rechten; häufiges ungerechtfertigtes Misstrauen gegenüber der sexuellen Treue des Ehe- oder Sexualpartners; ständige Selbstbezogenheit, besonders in Verbindung mit starker Überheblichkeit; häufige Beschäftigung mit unbegründeten Gedanken an Verschwörungen als Erklärungen für Ereignisse in der näheren oder weiteren Umgebung. – Siehe Link von und zu Wikipedia.

Der helle Wahnsinn, echt, wenn man sein Herz in der Hosentasche wiegt bis fett dessen Verfolgungswahn (im Schritt) im Ganzen eintritt. Wozu Munk sagt, dass ich die Krankheit (endlich mal) annehmen soll/te.

„Also – Jimmi, Mann … lassen Sie sich doch nicht endlos bitten!“ Mahnt der alte Fleischwolf im Dauerlauf. Dabei ist das seine Erkrankung. Sein Symptom. Und seine Welt! Paranoid = Chiffre F20. Seele und Gesundheit. Ich schwöre.

 

„Ey, Munk, es lebe der gute alte Zweck, egal wo er drin streckt!“ Nur mal so. Und wenn mich jemand fragt: JA! Afrika ist auch schon da. So wahr ich ein paranoider Rassist bin. Mann! – Endlich ist es raus. Verfolgungs- Wahn.

 

 

Chaos

 

Der Plan war Chaos anzurichten. Deswegen standen sie X- dutzendweise an allen Bahnhöfen und Grenzübergängen. Fleischfarbene Frauen in pink Schlüpfern, die eine Million sack- potenter Männer per Augenfick casteten. Bei Bedarf kann ich den Fragebogen über Stuhl, Bett und Bananenlänge posten.

 

(König Albrecht zu Prinzessin Ferkel. Albrecht spricht: Ich führt‘ es aus. Wer störet mich so frühe? Seid ihr’s? So finster? Streichet Euch die Sorgenfalten aus der Stirne!)

 

Blumen und Teddybären mit aufgemalten Brüsten und Mösen warfen die deutschen Dirnen den knabenhaften Schönheiten aus dem Morgenland zu. Sprechblasen mit Musch– Muschi wurden schwanz- geifernd mit Ficki– Fick erwidert. Menstruationsblut in Gesicht und an den Händen. Samen. Literweise. Mit sich windendem Ejakulat. Botschaft: Wir sehen uns Silvester in Köln am Bahnhof wieder, du süßer Grabscher.

Ja. Du geile deutsche Fotze. Meine harte Stange und ich werden da sein.

Ach, ich freue mich ja so.

Ich auch, – wenn du Geld gibst, Wertsachen, Handy, deine kleine Tochter – du alte Schlampe!

 

– Es gibt Männer- Fressen, da kann ich ’einfach so’ rein schlagen, – immer wieder. Und wenn der Typ liegt und stirbt sollte es Mistforken schneien. Egal, welche Jahreszeit ist. –

 

Das alles lief von den Überwachungskameras direkt ins Kraft- Jäger- Fernsehen auf der Polizeiwache ’Prosit Neujahr’. Und nach drei Tagen Maclosen Schweigen auch life. Ja. Life is Life. La la lalala… in der erstbesten zweiten Reihe. Wenig später in Konkurrenz zum RTL Dschungelcamp. Wo die Kakerlaken fressenden Rassisten und minderjährigen Kanakster in der Unterzahl sind. Keine Texte, keine Interviews, keine Fotos. Einzig Selfies von Bombengürteln aus vorgekauten Penissen. Gut, ganz so schlimm wird es nicht gewesen sein. Sagt Kraft. Warum auch immer. Und ich lese mal wieder ’Mein Kampf’ im Original. Bevor Größenwahn Merkel den kastrierten liest; über Hausfrauen- Glück, Migranten- Gewalt und gestohlene 1000jährige Träume. Echt mal, mich friert es – wenn ich die sehe… Andererseits hat das kaum was mit ihr direkt zu tun. Eher mit mir und meinen Gefühlen. Und mit der peinlichen Prostitution von Deutschland Sharia- Muselland werden zu wollen. Ja. Anything Goes. Und ich liege nach den Unmengen staatlicher Psychopharmaka zur Gänze halb im Koma.

 

 

I’m not pissed

 

Durch den Hotspot ’Art of Fiction’ kann jeder an der Verteilung der Qual- Flüchtlingsmigranten teilnehmen. Ein irrer Spaß, wenn man all die Millionen Leute direkt nach Berlin- Neukölln fixt. Ich sage nur: gefestigte Parallelgesellschaft! Oder? Da muss man als armer, schwarzer Schutzsuchender erst mal rein wachsen. Als Wunder der Evolution – in Wochen weiß werden – sozusagen.

 

Obwohl ich mir alles Mögliche schön denken kann, habe ich den Hotspot nicht geschaltet. Ich brauche nämlich keine Migranten. Keinen einzigen von denen. Und solche aus den Zucht- Muselfarmen Afrika/Asien im Frühling schon überhaupt nicht. Auch wenn unter der Vollkörperburka eventuell ein attraktiver Kopf/Körper wohnen würde. Trotzdem. Was soll ich damit? Ich bin bekennender Bikinifan. Adam. Und mein Liebe(s)erleben ist mir heilig. Und genau dieses Bewusstsein schafft Dynamik: CTE als chronisch traumatische Enzephalopathie, – eine progressiv-degenerative Gehirnerkrankung. Siehst du, so weit bin ich schon. Während anderswo Leichen ertrunkener Menschen an den Strand geschwemmt werden, hoffe ich hier auf den Putsch. Auf die Revolution gegen die Machthaber. Jene, die Demokratie mit Füßen treten. Doch die werden scheitern. Ich kann es riechen. Sinn und Form. Curryduft. 6 Jahre Knast. Und Peitschenhiebe bis zum Lachanfall. Mit Getrampel und Gezeter wieder Kind sein. Mensch (zu) werden. Wenn man sich selber auf den Schultern steht, um im coolen Leben nicht zu ersaufen. So etwas lieben wir. – So etwas feiere ich. Ich benötige nur den richtigen Stoff, den Tod und die Zeit. Happieness aus der Fixe. Wenn es ginge. Die Ode an die Freude am Untergang. Jenes gelebte Trauma. Als ich fort ging. Du weißt schon.

 

 

Trauma

 

Der Anbau an unser Haus ist fertig. Ein Millionen- Projekt mit allen Schikanen, las ich Wochen zuvor in der Anstaltszeitung; wobei ich Schikanen aus Erfahrung speziell für mich deute … und Gott mich dahin verlegen will (Und der hat damit bei mir, seinem eingeborenen Sohn, all credits verspielt, – der alte Psychopath!).

„Als Vorbereitung auf Ihre baldige Entlassung!“ Erklärt er. Und Munk grinst dazu extrem creepy direkt von seinen feisten Lippen, wie ein übervoller Abfallkorb. „Oder wollen Sie gar nicht entlassen werden?“

„Eine echte Überraschung“, sage ich Gott und trete Munk in den weit gefisteten Hintern.

„Sie kommen dort dann in eine Art therapeutische Gemeinschaftszelle, mehr ein Trakt“, erklärt Gott, „und Munk wird die Leitung haben.

„Wie viele außer mir?“

„Geplant sind 6-8 Plätze. Von jedem etwas.“

„Von jedem etwas? – Was heißt ’von jedem’?“

„Die unterschiedlichsten Krankheitsbilder, Jimmi. So wie Sie paranoid sind…“ Erklärt Gott.

„Und so wie Sie Gott sind und Munk Doktor Munk ist?“

„Ja! Das ganze Spektrum!“

„Und die anderen Kanaken?“

„Auch Nigger!“ Sagt Gott. Der Rassist. Hätte er sonst Artenvielfalt mit ihrer entsprechenden wie voraussehbaren Benachteiligung geschaffen?

„Nigger – wie ich?“

„Nigger wie alle, Jimmi!“ Kommt die Message.

Und schon wieder grölt Hofnarr Munk vor Lachen, was ihm einen erneuten offenen Arschtritt einbringt, diesmal von Gott himself getreten, der ein erfahrener Elfmeterschütze ist, wie ich mal hörte.

– Echt peinlich der Typ. Und der soll Leiter werden? Obernigger? –

Mann, wäre ich doch nur Gott (und sei es für einen Tag), solche Fehler würden mir nicht passiert. Doch wie soll man sich verhalten, wenn jene Mächte, von deren Geld es abhängt, das Gesetz verhöhnen und sich ihre eigenen Regeln geben? Ich denke dabei besonders an die Seelenforscher Rick und Morty aus dem Sitcomzimmer auf der Eins, – obwohl beide schon lange unterm Rasen liegen. Ermordet von ein bis zwei Russen, mittels eines Plutoniumcocktails. Und genau auch deshalb trinke ich nur noch aus der Flasche. Stop Motion, Idiot! Weil es aus dem  Syndrom-(Capgras)kein Entkommen gibt. Ich verzichte wegen meines Schädel- Hirn- Traumas (ich bin mir trotzdem sicher, Munk hat damals den Karren gefahren!) seit Jahren auf Spiegel jeder Art. Denn was ich sehe ist, was ich sehe, was ich weiß, behauptet Fregoli in ’Der Doppelgänger’.

 

 

Not in my backyard

 

Klar doch, ich möchte schon wissen wie es dir geht, wenn ich den Kopf an der Mauer ins Dasein sehe, träume. Mit grobem Strick am Hals vorm Fensterkreuz und einer bunten Plastiktüte um den Schädel. Blau angelaufener Zunge schon. Und kaum noch echtes Leben in mir drin. Ganz inneres Ohr, was noch so kommt. Allein zu sein. Zum Beispiel. 6 feet under – liegen. Wo du schon bist, mein Schatz. Wo Brautkleid Brautkleid ist. Kurz oder lang. – Hallo? Du! Lilly! Bitte vergiss mich nicht. Es ist ja noch nicht allzu lange her, dass du an mir gestorben. Und ich an dir. Mein lebenslänglich. Als dein nützlicher Idiot. Und voller irrer Liebe. All die vergebenen Jahre. White and Night. Und wir.

 

 

Point of Pain

 

Wir sitzen schweigend am runden Tisch und Munk steckt Malu den großen Zeh rein. Wo er doch sonst ein Zitzensauger vor dem Herrn ist. Später reden wir über Schneestürme in der Birne und über freiwillige Zwangseinweisung. Und Munk steckt Malu immer noch den großen Zeh rein. Und das so heftig im Rhythmus, dass selbst die eckigen Gläser auf dem runden Tisch springen wie blöde. Pasta meint, es wäre Munks linker Zeh. Ein blutrotes Elend, das jeder hier aus Erfahrung kennt. Und womit er besonders gut kann, sagt er. Denn er ist hier der Boss. – Wir sitzen in geistiger Klarheit (befiehlt Gott) am runden Tisch und beten für Stabilität. Dabei will Malu nach Hause, um ihre Katze zu füttern; Muschi hieße die. Worauf Munk lachend den Zeh aus Muschis Malu zieht. Mann! Die sieht aber auch wirklich fertig aus, sagt Pasta dazu. Basta! – Wir sitzen … und gründen einen Arbeitskreis – ja, lacht ruhig – der auch nicht weiter weiß. Und auch von Muschi keine Spur mehr. Einzig Munks Zeh riecht nach Rot. Blut. Wir nehmen bei dem eine bipolare Störung an. Nur Munk nicht, der wählt Grün. – Wir sitzen und der zellengegerbte Oberindianer Alfons Rehe unterschreibt eine Austrittserklärung, die er nun schon Stunden in der schweißnassen Hand hält. Entzug. Oder so. Und so sieht die Kralle auch aus. Allerdings will er weiterhin die Akkustation benutzen, um seinen Rolli geistig aufzuladen. Ey. Dann hätte ich ja auch meine Katze mitbringen können, sülzt Malu. Hast du aber nicht, kontert Rehe, der sich wenig später als Baumpate für frei lebende Peterslilie outet. Da sitzen wir aber schon alle unter dem Tisch und kiffen. Nur Munk fummelt mit langer Zunge an Muschi Malu. Mann, was für ein ekelhaft spitzes Ding der hat… Immerhin setzt er sich mit seiner Krankheit auseinander, seufzt Malu, und ihr eben nicht. Punkt. Und du, sagt Rehe, bist ständig untervögelt, dass weiß ich noch von der elitären Basis- Kinderladen- Fickarbeit von früher. Schon. Aber eine von Gott geschenkte Möse kann man nicht rückgängig machen, kontert Malu Sekunden nach einer effektiven Widerlebungsmaßnahme an Muschi. Außerdem war ich da selber erst 12 Jahre alt. Während Munk Muschi gnadenlos mit dem linken Zeh torpediert. Gute Idee, meldet sich Gott. Nude Freizeit und Wellness sollten sich herumsprechen und Schule machen, – weil es viel Leid ersparen hilft. Es ist für Patienten und Umfeld die mit einer chronischen und in Phasen ablaufenden Erkrankung an Geist und Seele leben müssen schon so schlimm genug. Amen. Während ich mir (wegen akutem Sauerstoffmangel) behilflich bin ein Zelt für die glückselige Zeit danach aufzuschlagen. Die Farbe Rot dominiert auch dort. Fern der Unschuld bestimmter Zeit. Mit einer gestickten Muschi auf dem Kopfkissen. Du hast mich neugierig gemacht, stöhnt Malu. Deine Unschuld hast du längst anderswo verloren, antworte ich. Davor ist danach, sagt sie mit guten Chancen, dass ich ihr glaube.

– Can we talk? – Let’s fuck! –

Für danach habe ich mir 3 kampfstarke Wachhunde reserviert. Ich denke, ich werde die Angelegenheit stilgerecht im gräflichen Baccaragarten bei der Black B. zu Ende bringen. Und ich bin voller guter Hoffnung, dass es eine kurze aber phantastische Treibjagd durch die Beete sein wird, der ich von der Zinne des Anbaus aus beiwohnen werde. So wahr ich Gottes Sohn bin. Das reimt sich doch ausgezeichnet, oder?

 

 

Lügen liegend

 

Alles was ich vergessen habe, kann ich nicht vergessen. Es ist auch besser so. Oder auch nicht.

Egal. Denn es heißt abhaken und weiter machen, hat schon der Teufel gesagt. Hasta la Vista. Es gibt nämlichen keinen Schwanz mit Wunschlänge in Hell’s Kittchen.

 

Wer zu uns in den Anbau will, wir leben nun hier zu sechst, hat es nicht weit. Es sind nur ein paar Schritte. Doch die haben es in sich. Man muss die nämlich auf dem Zahnfleisch laufen. Vom Leben zuvor abgestraft und ausgehungert. Genau wie Geburt oder Sterben. Und zwar reichlich. Der Rest sind Rückschläge. Und die sind zum Hassen schön. Wie aus dem Arschloch geboren (Fremdeinschätzung). Weil der Mensch ein Mensch ist. Als Unikat. The Last Time I Saw Paris. Und dann kommt Gott und will unser (das) Denken manipulieren. So sieht’s nämlich (in echt) aus, Lili Marleen = Life like a Mel Brooks rendition, – really quite surreal. Wegen dem Kampf gegen den Terror. Sagt Munk. Der hier ab und an Gott vertritt. Zum Glück nur hier. Denn es ist Malu, die anderswo Gott spielt. Soll sie. Meinetwegen. Ich bin mit (der) halbherzigen Nazi- Politik sowieso durch. Ihr Kaspar. Hört Ihr meinen rhythmuslosen Herzschlag? Ohne den =  Selbstmord! Bumm. Bumm. Bummmmmm. Schon – schon – schon. Come With Me, schlägt es, rauscht es. Dabei ist Schwarz mein Wort. Surreal Schwarz! Weil ich über die Jahre meine Seele an die Nacht verlor. Verstehst du? – Na komm schon.

 

 

Identität (Simply Falling)

 

Daran zu denken, dass man (wie) stirbt, ist nicht strafbar. Wenn man will. Nur Leben. Leben wollen ist strafbar. Wenn du es versuchst, wirst du es spüren. Mit Haut und Haaren. Vom Scheitel bis zur Sohle. Manche verlieren auch den Verstand. Denen fällt einfach so die Tür zu. Wie gestern mir. – Sag mir warum? Ist alles um mich herum kalt und starr. Warum steht das Leben dem leben im Tod entgegen. Weshalb ist es wie spät. Läuft der Fluss bergauf. Stehe ich an einem Kreuzweg und weiß nicht weiter. Vergeht die Zeit Grün und ich gehe nicht. Ja. Schon an den eigenen Terror zu denken ist. Rot. Ich würde trotzdem schießen. Immer und immer wieder. Volle Breitseite. Schließlich muss es doch einmal vorbei sein. Mit Krieg. Alkohol, Drogen, Sex und Liebeskummer. Mit Schokolade fressen und Scheiße kotzen. Leuten in die Fresse sehen, die aussehen wie Du und Ich. Stand Up. In Time. – Du. Wenn ich den großen Bären wasche, tot bin, rufe ich dich an. Du wirst die erste sein. Die es aus meinem Mund erfährt. Versprochen. Nun weißt du es. Also fürchte dich nicht, wenn du meine Stimme hörst. Wir werden möglichst unverfänglich über Uhren reden. Über die Zeit zwischen Geburt und Sterben. Über die Fensterlöcher unserer Seelen. Vergib mir… Die Gefühle. Die Posen. Die Beschissenheit meiner Poesie. Mein Trinken und Lieben. Mein abgestandenes Denken. Und meine fehlende Courage (für uns) die Welt zu ändern. Die endlos begrenzten Straßen. Die anomal muffigen Häuser. Die bescheuert eingesperrte Stadt. In der ich Jahre lebte. Mit dir. Ohne dich. In den Kneipen, Destillen, Puffs. Meine Drogen- und Alkoholentzüge in Krankenhäusern und Irrenanstalten. Stimmt. Vieles war Scheiße. Post Acid – so pure… Doch nicht alles. Danke dafür. Your beautiful. Zeigt das Ergebnis von 6 Suchmaschinen. Irgendwas muss ja dran sein, Baby.

 

 

Die Sache der Deutschen geographisch

 

„Gott ist ein kleiner Mann, der durch den Wald an der Nordseite der Anstalt stromert, Bäume umarmt und mit denen spricht. Meist sind es Buchen.

„Gott ist (also) Rassist?“

„Wegen der Buchen?“

„Nein. Weil er meint, er könne Buchen lesen.“

„Verstehe ich nicht…“

Gott ist ein kleiner Mann, – ist Minister in Deutschland und…

Und?

Frag Maas!

Die Maas ist ein Fluss! Also lasst uns singen: „Von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt!“

Es wird aber auch Zeit.

Gott war ein kleiner Mann, – Minister in Deutschland. Sein größter Name war ’Wollt Ihr den totalen Krieg?’ Seine ehemalige Villa bewahrt man nun vor Schimmel. Tenor: ’Nach 101 Jahren! Deutsches U-Boot wieder aufgetaucht…’

 

 

In 6 Schritten zum Damen- BH

 

Lügen sind dazu da gelogen zu werden. Rosenrot oh Rosenrot. Morgen ist die Wahrheit tot. Stirbt ganz still und will nicht mehr. Halleluja. Kokain. Immer wird es vorwärts gehen. Eine Stufe erst. Die Treppe runter. Dann das Stolpern. Groß der Fall. In ganzer Länge. Ist dein Blut gewaschen. Auf die Schnelle. Dass du weitermachen kannst. Ehrenwort auf Ehrenwort. Nein. Ich war es nicht. Spring me. Kill me. Keine Hast. Bad Boys spielen nicht. Die sind. Wie ich es bin. Ein zorniger mit rotem Haar. Und blauem Hemd. Wie die Revolution einst war. Der Hunde Lust. In der Natur. Zu leben. Zu lieben. Zu hassen. Und später ist die Nacht zu spät. Ist länger tot weil niemand immer lebt. Auch Ich gibt es nicht ewiglich. Nicht dich.

 

Prognose und Therapie: Symmetrie gilt als Schönheitsideal. Bei den wenigsten trifft das zu. Ich – zum Beispiel – sterbe dafür, meine Liebe mit Asymmetrie zu stillen. Seither schlafe ich alleine – ein. Und das frisst sich mir auf Dauer bis auf die Knochen durch. Die Therapie besteht in der Hochdosierten Behandlung mit Bakterien, die den suchenden Menschen (in mir) abtöten. Die Blutkultur. Als Infusion über die Vene. Bei akutem Verlauf dauert der Exitus an die 6 Wochen.

Weiterhin wirken sich folgende Faktoren auf den Verlauf der Erkrankung bzw. die Wirksamkeit einer Therapie aus:

allgemeiner Gesundheitszustand des Patienten, insbesondere Aktivität des Immunsystems

Menge von Bakterien bzw. Pilzen, die an der Infektion beteiligt sind

Aggressivität der ursächlichen Krankheitserreger

Wirksamkeit der eingesetzten Medikamente gegen den oder die auslösenden Krankheitserreger

Zustand des Herzens im Allgemeinen und der betroffenen Herzklappe im Speziellen vor der Behandlung

Lebensalter des Patienten

Zeitpunkt des Behandlungsbeginns (je früher desto besser)

Bei einem Infekt durch Pilze liegt die Sterblichkeit bei 80 Prozent. Und ich will. Denn ich habe. Ein Integrationsproblem. Wie die Zahlen ohne Frage zeigen. Also. Eher im Eigenblut sterben – als so.

 

 

Das Gehirn als Basissymptom

 

Japaner mögen mich; meine sich selbst denkenden Gedanken. Ich habe zwar noch keinen getroffen, noch war ich jemals in Japan – ich weiß es einfach. Japaner mögen mich! Wenn ich denen meinen günstigen Krankheitsverlauf erkläre. Weil Japaner zuhören. Können. Und wollen. Und fast jeden mögen. Sogar den Kölner Dom. Aber auch leicht bescheuerte Typen wie mich. Ja. Gerade die, behauptet Lin. Eine neue Mitbewohnerin im Anbau. Zelle 3. Die aber Vietnamesin ist und nach ihrer Anamnese sucht. Geist. Seele. Gemüt. Schizophrenie = (die) Stimmen hört.

Für die Ketschup- Sauerei mit den Asylbewerbern im Supermarkt hat sie aber ein wasserdichtes Alibi. Genau wie Frau Merkel, sagt sie. Immerhin. Es gab nur 2 Tote wegen der Torte. Sagt Lin. Deren Vater schon in der DDR Vietnamese war. Widerstandskämpfer.

„So langsam kommt Ordnung in den Puff!“ Freut sich Munk.

„Wenn Lin dein Deckname ist, wirst du hier Probleme bekommen“, sülzt Rehe.

„Wieso?“

„Wegen der Authentizität!“

„Was hat denn der Deckname mit Ficken zu tun?“

 

’Häufig (hingegen) haben Betroffene den Eindruck, durch fremde Stimmen beleidigt zu werden. Ein solches Erleben kann für die Betroffenen allein und inmitten von Sätzen, die umstehende Menschen sagen, auftreten.’ – Wikipedia – leicht verändert.

 

 

Dominanztest

 

Löse einen beliebigen Stein aus der Mauer der Zelle und du wirst Sekunden später tausend Schreie hören. Stecke einen Schlüssel in dein Schloss. Öffne dein Fenster. Und du wirst Gott sehen. – Mensch. Als Schwester der langen Nacht. Als Bruder des Unglücks der Welt, unsagbar multipliziert. Blickst du in den Spiegel. Siehst du heraus. Benennt man es hier ’Chronisch paranoide Schizophrenie.’ Doch dein Leiden bist einzig du.

„Ich bitte, die Bilder und Alben aufzubewahren, mit den vielen Zeichnungen und Modellen, die ich für Euch Menschen geschaffen habe“. Sagt Janke. Als Symptom 2ten Ranges. Das ihm das Unterbewusstsein diktiert. Bedenke. Es könnte auch deins sein. Wenn du ihm auf dem Weg zur Arbeit begegnest, – um mit deinem Wissen 8 Stunden täglich die Maschinen der Zukunft zu füttern, damit die werden wie du. All das weiß Janke. Und ist damit weiter als du. Als du da, der du der Gott aller Selbstauslöschung bist. Ja. Geheiligt werde der Schlüssel zum Kosmos, meinst du. Als Impfnebenwirkung. „Allein 17 Tote in Japan“, warnt Lin. „Bisher!“ Die Vietnamesin vom Anbau. Und bekommt dagegen seit ca. 1 1/2 Jahren Ypsilon als Depotspritze. – Hat sich aber bisher nie die Packungsbeilage durchgesehen. Den Arzt oder Apotheker. Die meinen, die Todesfälle seien nur Kopfkino. Und die erkrankte Wahrheit säße im System. Im Denken und Fühlen. In den Knotenpunkten der Gesellschaft… „Mensch! – Ich bin so was von fertig! Wie kann ich mir helfen, ohne mich zu verlieren?“

Doktor Munk redet Lin deswegen direkt ins Gehirn.

Patient Rehe redet dazwischen, um sich selbst erkennen zu können. Wie er sagt.

Munk kommt deswegen über die Zirbeldrüse direkt zum dritten Auge.

„Wissenschaftler vermuten, dass die Zirbeldrüse einen Stoff namens Dimethyltryptamin (DMT – Molmasse: 188,269 g/mol, Siedepunkt: 160 Grad C, CAS- Nummer: 61-50-7) produzieren kann!“

„Das dritte Auge ermöglicht das Kommunizieren mit höheren Wesen, das Empfangen von Gottes Licht, eine Bewusstseinserweiterung, das Spüren von Aura und das Einsehen in eine andere Realitäts- Ebene“, berichtet Lin. Und meint es ernst damit.

„So Typen kenne ich aus meiner Drogenzeit“, muss ich sagen. Und weiß nicht warum; doch schon passiert – als wäre es zwanghaft.

„Und was ist mit der Augenfarbe?“

„Die ist kompletter Schwachsinn.“

„Sagst gerade DU!“

„Drogen sind Substanzen die an Rezeptoren im Körper andocken und diese über- aktivieren können.“

„Danke für diesen Thread!“

„Idiot!“ Lacht der Irre Rehe. Um sich die wichtige Bodenständigkeit zu erhalten. Was möglich wäre. – Oder?

 

 

Insider

 

’Jeder Staat der Welt hat das Recht und die Pflicht, seine Grenzen gegen illegale Eindringlinge zu schützen, notfalls auch mit Waffengewalt!’

 

Wir werden beneidet. Wir 6 im Anbau. Von den übrigen auf Station. Nein. Von allen in der Klapse. Die uns drohen. Uns wollen. Zu uns wollen. Die uns angreifen. Mit Frauen und Kindern. Die Kinder mit Bombengürtel um. Die Frauen als Schutzschilde der Männer. Die mit Gewalt die Grenze zu überwinden versuchen. Dieses natürliche Band zwischen Gut und Böse. Grün. Wie gewachsen. So dass wir Widerstand leisten. Uns bewaffnen müssen. Auge um Kopf. Psyche. Und Seele. Um alles was wir haben – und sind. Diese Sadisten. Wir werden die…

Munk: Was passiert, wenn ein Eindringling die Grenze überwinden will?
Lin: Dann werden wir den daran hindern, dass er den geheiligten Boden betritt.
Munk: Und wenn er es trotzdem tut?
Lin: Sie wollen mich schon wieder in eine bestimmte Richtung treiben, Doktor!
Munk: Noch mal: Wie wollen Sie in diesem Fall reagieren?
Lin: Wir werden den illegalen Grenzübertritt verhindern, – dazu notfalls auch von der Schusswaffe Gebrauch machen. So steht es im Gesetz.
Munk: Es gibt hier ein Gesetz, das einen Schießbefehl enthält?

Lin: Ja. Es gibt dazu ein von Ihnen selbst erlassenes Gesetz!

 

’Jeder Staat der Welt hat das Recht und die Pflicht, seine Grenzen gegen illegale Eindringlinge zu schützen, notfalls auch mit Waffengewalt!’

Wiktiontinary.org Synonyme für Grundsätzlich:
Synonyme:
[1] kategorisch, prinzipiell, strikt
[2] ausschlaggebend, entscheidend, signifikant, wesentlich, wichtig, zentral
[3] hauptsächlich, eigentlich

Da kann man sich das mildeste (eigentlich) aussuchen, wenn man als Friedensmensch in den Himmel eingehen will. Ja. Auch ’eigentlich’ schließt das böse Tun nicht aus.

Munk: Wer sagt denn hier was von ’Grundsätzlich’?

Lin: Ich kann auch in die Luft schießen. – Wenigstens ich treffe!

Munk: Der Krieg treibt den Sadismus voran!?

Lin: Wir schützen, was wir ererbt haben. Und genau das ist unsere Verpflichtung. Wer das nicht tut, ist ein feiges Schwein.

Munk: Ihr seid keine Menschen.

Lin: Sie haben uns mit ihrem scheiß Anbau doch erst in diese Situation gebracht…

„Frieden“, „Mitmenschen“, „Zukunft“, „Möglichkeiten“, „Hoffnung“, „Geborgenheit“, „Schnee“, „Wohnung“, „Heimat“, „Heim“ – „Hauptbahnhof“ – für immer.

 

 

Meine Grenze ist deine

 

Dafür, dass du geltendes Gesetz zitierst, musst du dich in Deutschland entschuldigen. – Was für ein Saustaat. Und auch sonst. Muss ich sie trösten. Die im Schatten einer an die Wand gesprayten Palme sitzt und herzzerreißend weint.

„Musst nicht weinen, Lin!“

„Sagst du…“

Während in ihrem Gesicht das Leid der Welt zerfließt. Und ich denke, dass heulende Chinesen immer so aussehen, auch wenn sie nicht heulen. So wie dieser Dicktuer Ei- Wie- Wei- Was- auch immer. Der auf einem Foto am Strand von Lesbos als totes Flüchtlingskind posiert. Der mir aber in Breite, Länge und Höhe rüberkommt als wäre ein ausgewachsener Schweinswal gestrandet. Wobei ich diese plastikverseuchten Tiere tief in meinem Herzen bedauere, den rolligen Aufmerksamkeits- Chinesen dagegen nicht. Doch jetzt und weil Lin so entsetzlich heult, überlasse ich ihm die Sonnenseite; weil ich weiß, dass sie ihn mag. Und Lin sonst eine ganz nette ist, die (mit) mir das Dope teilt. Wenn wir uns Tag und Nacht erträumen. Wirklichkeiten und Phantasien. In den Stunden zwischen Oben und Unten. Und kein Dazwischen in Sicht scheint. So wie jetzt. Als ich ihr den Brocken Crack unter die Zunge lege, – um zu schmelzen. Um all die grauenhaften Bilder der Zeit aufs Eis zu schieben. Um ihr schizophrenes Heulen in (’Randzonen der Gesellschaft, in Sterbezimmern, Bahnhofstoiletten, Friedhöfen und Stricherbars’ (so nennt die Tkaczyszyn- Dycki – sprich: Eugeniusch- Tkatschüschün- Dützki in ’Tumor Linguae’) einzufrieren; wenn ich ihr was in den Mund stecke, in die Nase, den Arm. In den Hintern. Und es ihr vorne und hinten wieder raus läuft. Kot. Wie der Tod. Kotze. Das Sterben. Blut. Im Leben. Und ich nicht mehr weiß was real ist und was doch. Und wo der viele Saft herkommt. Die Scham. Die Schuld. Meine Sprachlosigkeit. Dabei war manches. Wie der Herbst 89. Und die Monate zuvor. Im heißen Sommer. Als Krähen und Möwen in leerer Landschaft an Erschöpfung starben. Und wir die Viecher für die Suppe einsammelten. Das gelbe Gras. Und verdorrten Sauerampfer. Für unseren Hunger auf Wissen: Schießbefehl. Stacheldraht. Zäune. Mauern. Hunde. Mienen. Freies Feld bis zum Horizont. Von Menschen überwacht. Deren Sirenen. Immer wieder. Bis die den Ton gefunden haben. Einen moralischen Anspruch. Die Unterschiede und Umstände.

„Die wirst du doch wohl noch kennen?“ Frage ich Lin.

„Es reicht, wenn du die kennst, Jimmi“, antwortet die… Und jeder kann es mithören, der will; ich finde das gut. ’Drum sei höflich und bescheiden, denn das mag der Onkel leiden.’

 

– Die Kontrolleure sollen wie die anderen Zollkollegen auch an der Schusswaffe ausgebildet und eingesetzt werden – *A. Nahles, Bundesarbeitsministerin

 

„Zeig mir deine Narben!“

„Jetzt?“

„!SOFORT!“

„Gut.“

„Und wo du verhaftest worden bist.“

„Warum?“

„Es ist wichtig.“

„Und was noch?“

„Erzähle mir vom Unbewussten in deiner Sprache…“

„Das wird aber schlimm werden.“

„Egal – mach.“

„Es geht um Angst, Schmerz und Verzweiflung. Das ist nichts für Kinder.“

„Siehst du hier Kinder?“

„Nein.“

„Also…“

„Ich wurde gefoltert.“

„Warum?“

„Weil ich mein Land verlassen wollte.“

„Und?“

„Die Folter hat mir geholfen die Zeit zu vertreiben.“

„Erzähl nicht vom Ausrollen des Kuchenteigs, – erzähl von dir.“

„Wenn ich es täte, würde mein Leben genau hier enden. Willst du das?“

„Die Nacht braucht den Tag. Also mach…“

„Es ist das Geschwätz von gestern.“

„Das ist gut genug.“

 

 

War Pigs

 

„Wir nehmen denen Fingerabdrücke ab“, sagt Munk, „speichern die aber nicht.“

„Und welchen Sinn macht das?“

Meint Munk: „Ich bin gegen geordnete Zustände in einem Schweinestall!“

„In dem Satz fehlen 2 Wörter…“

„Welche?“

„Geregelte Flucht.“

„Wieso?“

„Es fehlen allein in Deutschland 5.000 Flüchtlingskinder.“

„Die fehlen nicht!“

„Sondern?“

„Die werden untereinander ausgeliehen, um mehr Staatsknete zu kassieren.“

„Es werden auch Kindersoldaten darunter sein die…“

„Nicht bei uns.“

„Fragen Sie mal in den Ämtern nach.“

„Wir sind hier ’Wir’, Jimmi. Da muss ich nicht in Ämtern nachfragen!“

„Ich kenne Ihr Geschäftsmodell, Doktor Munk.“

„Quatsch. Der Kommentar, auf den Sie Bezug nehmen, wurde bereits entfernt.“

„Dann wird mir einiges klar.“

„Wir machen hier keine Gefühlspolitik, Jimmi, also lassen Sie Ihre Anspielungen.“

 

So weit weg von seiner sexuellen Präferenz (I Love You All) habe ich ihn selten. Bis (dann) ein endlos tätowiertes Girl mit Vollbart und Herrenhut ins Büro kommt und ihm in einer Art Butch- Acting quer in den Schritt fasst. Iron Man. Hey! Die „Mein Name ist Carol“, sagt und bis an die Ohren grinst. Und ich bei Carol an die weißen Zähne der Lesbe im Film denken muss, die nicht gelabelt werden wollte. Und dass Frauen auf Männer, auf Männer und Männer auf Frauen, Frauen stehen. Auf breite Mäuler. Lange Schwänze. Und nichts weiter. Dennoch…

’Wenn ich ohne Hoffnung leben müsste,
wenn ich glauben müsste, dass mich niemand liebt,
dass es nie für mich ein Glück mehr gibt
ach, das wär’ schwer.
Wenn ich nicht in meinem Herzen wüsste,
dass du einmal zu mir sagst: Ich liebe dich,
wär’ das Leben ohne Sinn für mich,
doch ich weiß mehr:’ (singt Zahra Leander).

Und darüber, dass die Welt voller schwieriger Fragen ist wie zum Beispiel: Was haben Filzläuse an meinen Füßen zu suchen? Paranoid Life Live = End of the Beginning. Und zu hunderten krauchen Ratten. Überall. Lost in Line. Godot. ’Wladimir: Also? Wir gehen?’ Estragon: ’Gehen wir! Sie gehen nicht von der Stelle.’

 

 

I wish i’d never seen your face

 

Munk aktiviert sein drittes Bein (er hat also tatsächlich den Club der Rächer gegründet) mit der Ansage: „Es ist wirtschaftlich unbedingt nötig, Jimmi“, – als ich skeptisch gucke. „Mann! Sie wissen das doch! – Sonst geht hier alles den Bach runter!“ Und dann murmelt er noch was wie „Äh“ – ’Wir schaffen das’ – „Äh“ in seinen Bart. Und mir ist, als hätte ich das schon mal von einer Frau gehört (ich komm nur nicht drauf, von wem), und dann ging alles genau deswegen den Bach runter.

 

Aufgabe: definieren Sie ’alles’…

Mit ’alles’ sind die beiden Tot- Raser von der Tauentzienstraße gemeint.

 

„Und die bringen Sie mir! Jimmi!“

„Hier her?“

„In den Keller von Haus 4.“

„Das Haus steht doch zurzeit leer…“

„Genau richtig.“

„Wenn Sie meinen.“

„Und deren Tussen bringen Sie auch gleich mit.“

„Wird nicht einfach sein. Die Typen sind Maghreb- Clan- Kids.“

„Nehmen Sie Rehe mit. Mit dem zusammen schaffen Sie das schon, Jimmi. Und denken Sie daran, dass die Typen auf ihrer Profilierungsfahrt bewusst einen Totschlag begangen haben – und die Justiz keine Eier für eine Verurteilung der Verbrecher haben wird.“

„Stimmt. – Trotzdem. Denn wenn ich die hole, haben wir den Teufel hier – und dann?“

„Es muss ja niemand wissen. Also…“

„Gut, ich mach’s. Aber es wird dauern.“

„Lassen Sie sich nicht zu lange Zeit; der Wolf hetzt auch auf einer frischen Spur.“ Und dabei zeigt Munk wieder mal sein Maskenlächeln. Und ich denke, es ist Zeit für Karneval mit Anfassen. Und Rehe freute sich, dass es zu Brot mit Salz bald Kaviar geben würde; als hätte es hier jemals Brot mit Salz gegeben.

 

„Kaviar aber auch nicht!“ Kommt sein Vorwurf. Als müsse er ein Bild herstellen. Vergangenheit. Asche zu. Staub. Gestank. In der Irrenanstalt. Auf der Plantage der Blöden. All die Jahre im Schlafanzug auf ständig bearbeitetem Linolboden. Eingestampfte Rillen. Kreise. Eiter. Schleim. Blut. Abgemurkst. Und Trocken geschleudert. In der Ecke sitzend. Als heulende Spur der verlorenen Momente. Bis alles passt, was vorher nicht passte.

 

’Wenn sie fort ist, scheint die Sonne nicht mehr.
Wenn sie nicht mehr da ist, fehlt die Wärme.
Und wenn sie geht, bleibt sie immer zu lange weg.’

  1. Withers.

 

In einer Zeit, die sich ändert. Die ihm plötzlich eine Aufgabe beschert; Rächer zu sein. Vollstrecker: ’Ich erwarte von den Richtern, dass sie sich in ihren Urteilen am Rechtssystemen orientieren.’

 

„Wann geht’s los, Jimmi?“ Spannt Rehe tatendurstig seine Muskeln. Und es sind nicht wenige.

 

 

Sniper

 

„Wie machen wir es?“

„Vom Anstaltsbulli aus (ist der mit dem 231 PS starken Sechszylinder des 911 Carrera, kannst dich also freuen – denn du fährst) und mit Munks Injektionsgewehr Mod. JM Spezial 25 bar und Distanzmobilisation auf Basis eines MSG90 A2 KAL. 7,62 MM X 51 s. – Und wenn’s sein muss, schieße ich damit das Dunkle aus dem Hellen.“ Muss ich grinsen.

 

„Und wie kommst du an die Typen ran?“

„Munk ortet über Satellit deren Karren.“

„Die sind doch aber Schrott.“

„Die fahren Dubletten…“

„Geil!“

„Einen Audi A6 S46F und einen Mercedes AMG CLA 45245G.“

„Und die Typen?“

„Sind auch Fake. Wenn die in den Knast müssen, sitzt ein Double die Strafe ab. Das ist Taktik im Clan.“

„Also könnte am Gerücht durchaus auch was dran sein, dass du und Munk eine Person bist?“

„Das willst du nicht wirklich wissen…“

„!Eher nicht.“

„Dann bleib bei Jimmi!“

„Ist mir auch lieber so.“

 

Und somit stehen die Charaktere fest. Ich nenne die für die Testphase Rashil, Lauran und Necaly. Fast wie die Typen aus Street Fighter vom 3rp Dis- Strikt. Capcorner hat die so angekündigt. Und man kann die mit einem einzigen Fighting Stick auf dem Gamepad spielen. Und so hole ich mir at first Rashil. Update das Modi. Schicke Rehe zum einsammeln. Komme auf Ryid, den 4ten. Ein exklusiv- Typ im Game- Play- Trailer. Shot. Und habe den Termin auf X- box- One at second. Beat it. Up.

 

Munk weiß, was er will. Wie die Rose in seinem Knopfloch. – Nein. Munk will keine Bombe platzen lassen. Oder heiraten. Er will das Gegenteil. Er will den Leuten auf seine Art zeigen, dass es Gerechtigkeit gibt. Für jeden. Und deshalb plant er ein Tribunal der 4 Totraser, um die Schuldfrage zu klären. Derjenige, der von den anderen schuldig gesprochen wird, richtet die übrigen 3 – hin. Richter und Henker sind Henker und Richter. Opfer. Alle. Auch wir. – Der Vorhang hebt sich. Das Spiel beginnt. Direkt durchs Auge laufen die Pferde. Yours Tube ist life live dabei.

 

’Es ist diese Liebe
Ich hab es schon immer gewusst

Ein Leben lang
Ein Leben lang
Ein Leben lang
von Anfang an’

*Joel Brandenstein Lyrics

 

Ja. Ich muss immer an dich denken. An den perfekten Suizid:

 

in tausend stücke blut

brechen meine knochen

wenn der löffel glüht

die nadel zieht

das sausen in meinem hirn gefriert

skizzen meines lebens vorüberziehen

ich halte die vor deinen augen geheim

den reißenden fluss in den eingeweiden

den süßen frieden zwischen ruhen und sturm

wenn eine blume in mir wächst

der sanfte augenblick ohne jegliches gewicht

wenn die atmung flach geworden

die zeit weggestorben

meine finsternis in die nacht gefallen

um dir am schluss zu sagen

ich liebe dich

 

 

Scheiß auf den freien Willen

 

Rehe trägt wieder satt Latex (komplett schwarz) und lässt den Frühling hochleben, – steigt jeden Tag bis zu 5 Mal in den Keller und vögelt Lauran „…so lange es noch geht.“ Sagt er. „Oder behalten wir die auf immer hier?“

„Musst du Munk fragen.“

„Ich gebe die Frage ja nur weiter“, sagt er.

„Dann kannst du ihr sagen, dass die Strafe auf jeden Fall hier vollstreckt wir.“

„Und wann?“

„Bald.“

 

Und mit dem richtigen Messer ist Schächten auch keine Kunst: ’Die Klinge besteht aus 440er rostfreiem Stahl und ist mit einem Teilwellenschliff versehen. Die Griffbeschalung aus Hartgummi sorgt durch rutschfeste Einlagen für den perfekten Halt. Dank der Parierstange und den Fingermulden lässt sich das Messer auch mit Handschuhen sicher führen.
Details: Gesamtlänge: 36 cm, Klingenlänge: 22 cm.

 

Den Kopf des Delinquenten greift man in geistiger Übereinstimmung zwischen Macher und Dulder von hinten an den Haaren, überdehnt den Hals nach rückwärts und führt gleichzeitig einen entschlossenen Schnitt. Bei korrekter Ausführung tritt der Tod nach zirka 10-15 Sekunden ein. Die dabei auftretenden konvulsivischen Zuckungen sind lediglich Reflexe, – austretendes Blut lässt man ungehindert abströmen. Merke: Das Gute fließt banal. Wird aber nach kurzer fest und stinkt.

 

„Enthaupten kann jeder Idiot“, erkläre ich Rehe, „das ist leichter als Fahrradfahren.“

„Ich auch?“

„Gerade du!“ Sage ich. Wonach Rehe den ganzen Tag über strahlt, als hätte ihm eine atomare Sonne den Hintern geküsst.

„Noch was: Munk hat dich zum Filmen a la War- Spotter ausgesucht.“

„A la was?“

„So was ähnliches wie Kriegsberichterstatter.. .“

„Warum den Scheiß auch noch filmen?“

„Munk will den Act unter ’Hateful All’ als Splatter ins Netz stellen, um damit Geld für die Stiftung zu verdienen…“

„Echt?“

„Ganz und gar!“

„Dann kann ich’s ja Lauran sagen!?“

„Machst du nicht! Wenn die Girls wissen sie kommen bald unblutig frei, sind die für den Kopfab- Act nicht genug bei der Sache. Also lass die noch ’ne Weile tanzen“

„Stimmt auch wieder.“ Gibt er seinen freien Willen ab. Oder hat er keinen?

 

Freiheit hier (in der Klapse) scheint nicht angebracht. Wenn man darüber reden würde, oder die eventuell sogar Einfordern wollte, würde man im Wollen frei sein müssen. Ist man hier aber nicht. Hier wie da bestimmt die Macht die Droge. Das Handel und Entscheiden können. Wobei das Wort ’können’ auch noch eine andere Bedeutung hat. Wie die Elektroden im Gehirn. Zeitpunkt X. Fähigkeit Y. Es gelingt also nicht immer, Freiwürfe umzusetzen wie man will. „Somit ist Rehe fällig“, sagt Munk. Und bestimmt mich, dafür zu sorgen das. Das. Das. Das! Gleich Urheberschaft von Kontrolle.

 

Erbitte Definition:

’Eine Person ist in ihrem Wollen frei, wenn sie wollen kann, was sie wollen will.’

Willensfreiheit nach Moore.

 

Frankfurt hält dagegen: ’Eine Person ist in ihrem Wollen frei, wenn auf der erste Stufe die Wünsche handlungswirksam werden, von der sie auf der zweiten Stufe will, dass sie handlungswirksam werden.’

 

Ich lebe aber in Berlin. – Frankfurt. – Und dort gilt nichts von dem.

 

(*) Ich kann ein Ereignis E nur kontrollieren, wenn ich auch die Ereignisse (oder zumindest einen entscheidenden Teil der Ereignisse) kontrollieren kann, die für das Zustandekommen von E verantwortlich sind. – Van Inwagen

 

„Und?“ fragt Munk.

„Er hat nichts gespürt!“

„Okay, dann kann ich ja seine Organe entnehmen.“

„Haben Sie denn schon Interessenten?“

„Die Wartelist ist übervoll, Jimmi, – wir müssen die schleunigst abarbeiten…“ Und ich überlege deswegen, ob er die beiden Mädchen im Keller auch schon verhökert hat? – Karten an der Abendkasse:

 

’Wenn die Welt aus Partikeln besteht, die den Gesetzen der Physik unterworfen sind: Was heißt es dann, dass es Lebewesen gibt oder sogar Personen mit einem freien Willen?’ – Öffentlicher Abendvortrag mit Peter van Inwagen am 11.11.2015 (18-20 Uhr) im Audimax, Johannisstr. 12-20.

 

Ich habe in letzter Zeit häufig dies nervöse Zucken im Gesicht. Und ab und an tränt mir Blut aus dem linken Auge. „Stress“, sagt Munk. „Sie sollten mal ausspannen, bevor es zum Burn- Out wird!“

2016 michaelkoehn – https://www.literatalibre.de

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